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Antonio Fian
Das Polykrates-Syndrom


Roman
ISBN 978-3-85420-950-8
€ 19.
Erstausgabe 2014
240 Seiten, 21x13 cm, gebunden


Platz 1 der ORF-Bestenliste März 2014

Longlist für den Deutschen Buchpreis 2014








Das Buch

Artur führt eine unspektakuläre, in geordneten Bahnen verlaufende Ehe, jobbt, obwohl Akademiker, in einem Kopierzentrum und als Nachhilfelehrer, und ist ganz allgemein nicht sonderlich ehrgeizig oder anspruchsvoll. Bis eines Tages eine gewisse Alice den Copyshop betritt und eine Notiz hinterlässt …

Was nun ins Rollen kommt, ist eine Zeit lang ausgesprochen komisch, doch diese Komik nimmt unversehens immer düsterere, schließlich grauenhafte, wie einem Splattermovie entsprungene Formen an, und die bisher so satten und zufriedenen, vielleicht sogar glücklichen Romanfiguren sehen sich unausweichlich in Handlungen verstrickt, die weder sie selbst noch die Leser ihnen jemals zugetraut hätten.

"Es geht uns allen viel zu gut. Die Kinder sollen's einmal besser haben". Der kurze Text "Die guten Eltern" aus Antonio Fians Gedichtband "Fertige Gedichte" bringt das Polykrates-Syndrom auf den Punkt: Die Steigerung allzu großen Glücks ist möglicherweise größtmögliches Unglück. Das sagt zumindest eine tief in uns verwurzelte Angst. Sie steht im Zentrum von Fians zweitem Roman.

Pressestimmen

»Das Polykrates-Syndrom ist das Opus Magnum des österreichischen Schriftstellers, mit dem er dem Gesellschaftsroman vollkommen neue Facetten abgewinnt.« (Paul Jandl, Literarische Welt)

»Dieser flotte, immer schwarzhumoriger werdende Roman spielt in der Hauptstadt der saftigen Sünde: im Wien der neunziger Jahre.« (Oliver Jungen, FAZ)

»Grossartig beschrieben werden die Langeweile und der Zermürbungskrieg in einer Ehe, die Larmoyanz und der Grauschleier über der glänzenden Metropole Wien, die Abgründe der Vergangenheit.« (Franz Haas, NZZ)

»Unvergleichlich gewitzt: Antonio Fian wirft seine Pointenschleuder an und fetzt die Salven auf Papier.« (Harald Klauhs, Die Presse)

»Geradezu genüsslich führt Fian vor, wie ein falscher Schritt alsbald schlimmere Tritte zur Folge hat. Antonio Fian erzählt ebenso flott wie gekonnt« (Klaus Zeyringer, Der Standard)

»Dass das Lustige und das Brutale in diesem Land ohne Weiteres zusammengehen, wissen wir, Fian aber findet dafür in seinem Roman eine moderne und zeitgenössische Verpackung.« (Klaus Kastberger, ex libris Ö1)

»Ausgesprochen komisch und gleichzeitig ziemlich traurig - in diesem Spannungsfeld bewegt sich der Roman - und wird irgendwann rabenschwarz.« (Marianne Fischer, Kleine Zeitung)

»Dieser Psychothriller ist nicht nur witzig, sondern auch spannend. Die von Artur als Ich-Erzähler berichtete Geschichte ist amoralisch und augenzwinkernd zugleich, hat trockene Dialoge und super Sager, ist gut beobachtet und zugleich toller Filmstoff mit Figuren, die man auf der Leinwand sehen will.« (Salzburger Nachrichten)

»Ich habe mich köstlich amüsiert ... Es ist, als hätten sich Helmut Qualtinger und Ephraim Kishon zu einem Romanprojekt zusammengetan von einem wirklich beißenden hintergründigen Humor.« (Annemarie Stoltenberg, NDR Gemischtes Doppel)

»Dem Meister der Dramolette gelingt ein amoralischer und augenzwinkernder Krimi vom Feinsten - ein gelungener Spagat zwischen E und U« (Wolfgang Huber-Lang, APA)

»Eines dieser Bücher, das man nicht mehr aus der Hand legen kann, weil man gespannt ist, wie es weitergeht und welche Wendung die Geschichte wohl im nächsten Kapitel nehmen wird.« (Sebastian Fasthuber)

»Antonio Fian überrascht mit einem bitterbösen Psychothriller, dem es aber wie gewohnt nicht an Humor fehlt.« (Sophie Weilandt, ORF)

»Mit Das Polykrates-Syndrom ist Antonio Fian ein messerscharfer Text mit tiefschwarzem hintergründigem Humor gelungen.« (Claudia Gschweitl, Ö1 Leporello)

»Antonio Fian präsentiert sich in seinem neuen Roman als amerikanischster aller österreichischen Autoren. Das Polykrates-Syndrom hat Witz und reichlich Sex and Crime.« (Barbara Mader, Kurier)

»Gekonnt setzt Fian das literarische Mittel der satirischen Übertreibung ein, seine trockenen Dialoge versprühen intelligenten Wortwitz, seine pointiert gezeichneten Charaktere und die köstlich absurden Geschehnisse in dieser mit viel literarischem Können erzählten Variante einer verhängnisvollen Affäre werden auch anspruchsvolle LeserInnen zufriedenstellen.« (Elisabeth Zehetmayer, biblio.at)

"Antonio Fian gelingt eine schwarzhumorige, am Ende splatterartige Thrillergroteske, die mühelos alle Gefahren des Genres umschifft." (Jan Drees, Der Freitag)

"Schauerlich-schönes Lesevergnügen" (Wolfgang Kühnelt, Haubentaucher)

"Splatter-Roman? Splatter-Roman-Satire? Fians Buch ist für jede Schublade zu sperrig, abgründig, absurd, voll schwarzem Humor und gut erzählt ist es auf jeden Fall." (Borromäus)




© Nikolaus Korab
Der Autor

Antonio Fian, 1956 in Klagenfurt geboren, lebt in Wien; Dramatiker, Erzähler, Lyriker, Essayist, Kritiker.
Fian liefert in allen seinen Büchern "schwarzen Humor vom Feinsten
die FAZ, egal ob in der von ihm neu definierten Gattung des Dramoletts (der erste Sammelband, Was bisher geschah, erschien 1994) oder in seiner Prosa (ein Band mit gesammelten Erzählungen, Bis jetzt, erschien 2004, Im Schlaf. Erzählungen nach Träumen 2009). Von seinem bisher einzigen Roman, Schratt, 1992, schrieb die NZZ, er sei "mit mehr Seele und Genauigkeit erzählt als die meisten Bücher dieser Tage", in einer Sprache, "zweckmäßig wie die Einrichtung eines Leichenschauhauses". (Franz Haas)

Autorenfoto
© Nikolaus Korab
 


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