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Christoph Dolgan
Ballastexistenz


2013
erscheint am 6. September 2013
ISBN: 9783854208426
19.- €
gebunden, 21 x 13 cm
152 Seiten







Das Buch

Der Weg führt von einer Arbeiter-, später Arbeitslosen-Siedlung über den Alkoholismus in die Anstalt. Der Erzähler begleitet seine Mutter, die nach der Arbeit beim Discounter ihre Abende und bald auch die Nächte im Tankstellencafé zubringt. Nach sonntäglichem Schnitzelfett riechende Treppenhäuser und Therapiezimmer, vergitterte Anstaltsfenster und die düsteren Räume der Selbstvernichtung und -verletzung sind die Orte, an die der Text uns mitnimmt, immer im Versuch, nach einer Empfehlung Ulrike Meinhofs Trauer in Wut zu verwandeln; und am Ende dann ein Tod in einer Tiefkühltruhe und ein solange der letzte Punkt nicht gesetzt ist überlebender Erzähler.

Ein Koordinatennetz aus Angst und Tod liegt unter dieser Erzählung, die eigentlich ein ganzes Bündel aus ihr hervorsprießender Sub-Geschichten ist. Angst und Schrecken, die von der elenden Existenz, aber auch von der Sprache ausgehen, die sich als Beschreibungswerkzeug zur Verfügung stellt. Christoph Dolgan entwirft eine Selbstauslöschungs- und Untergangsphantasie mit Sätzen, die unter die Haut gehen.


Pressestimmen

"Dolgans eindringliche, dichte Sprache zeugt von außergewöhnlicher Beobachtungsgabe und ist von einer poetischen Treffsicherheit und psychologischen Tiefe, die man in dieser Präzision und Reife bei einem so jungen Autor nicht erwartet. Dolgans Debüt Ballastexistenz ist ein dunkles, ein knallhartes, ein richtig gut geschriebenes Buch." Michaela Schmitz, Literaturhaus Wien

»Ein politischer Roman, der nicht so aussieht wie einer der üblichen. Ein verletztes Ich schreit die Bedingungen seiner Verletzungen hinaus. An Dolgan haben wir einen, der festhält am Konzept einer Literatur, die gegen den Unterhaltungswahn anschreibt.« Anton Thuswaldner, Die Furche

»Ein starkes Debüt, voller scharfsinniger Beobachtungen und poetischer Dichte.« Julia Schafferhofer, Kleine Zeitung

"Ballastexistenz" von Christoph Dolgan als eines der wichtigsten Debüts des Jahres vorgestellt. (Anton Thuswaldner, Buchkultur)



Der Autor

Christoph Dolgan, geboren 1979 in Graz, schloss ein Germanistikstudium mit einer Arbeit über Leopold von Sacher-Masoch ab. 2011 erhielt er den Förderpreis des Rotahorn-Preises. Veröffentlichungen in den »manuskripten« und in der »schreibkraft«. Ballastexistenz ist seine erste Buchpublikation.



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