Startseite Aktuell Über uns Referenzen Kontakt wellmann.literaturbüro - presse lektorat konzepte [Logo]
Aktuelles [Foto]

LEISTUNGEN

Aktuelle Projekte


Presse-/Öffentlichkeitsarbeit
Veranstaltungen
Lektorat


Ilse Helbich
Vineta


2013
ISBN: 9783854208457
19.- €, gebunden
240 Seiten

Am 22. Oktober 2013 feiert Ilse Helbich ihren 90. Geburtstag




Das Buch

Bartbinden, Spucknäpfe in den Wartezimmern, Beethoven-Büsten aus Gips, der wöchentlich ins Haus liefernde Eismann, der Laternenanzünder: Ilse Helbich, 1923 in Wien geboren, erinnert sich an Gegenstände, Berufe und gesellschaftliche Verkehrsformen, die längst untergegangen sind. Nicht nur die verhassten Sonntagsspaziergänge im Kreis der ganzen Familie, auch die heimlichen Ausflüge in die unheimlichen Terrains der Barackensiedlungen und anderer sozial fremder Umgebungen nehmen in diesem Panorama Gestalt an. Ohne Nostalgie, ohne Verharmlosung formen diese Erinnerungen nach und nach ein umfassendes Bild einer Wiener Kindheit, einer Mädchen-Kindheit, wachsen sich zu einem großbürgerlichen Familienbild aus und öffnen sich, mit den 30er Jahren, allmählich den politischen Schrecken des Nationalsozialismus.

So wie man die Häuser des versunkenen Vineta nur bei ganz ruhiger, klarer See erblicken kann, so ist auch große Ruhe und Klarheit des Geistes Voraussetzung für derart präzise, plastische und intensive Bilder. Ilse Helbichs Empathie, ihr distanziert anteilnehmender Blick auf das Mädchen, das sie einmal war, bedeuten einen großen Gewinn für jeden Leser und ihre Kunstfertigkeit im Umgang mit den hellen und dunklen Farben ihrer Geschichten ist ungetrübtes Leseglück.


Pressestimmen

»Das versunkene Vineta: Das sind für Ilse Helbich vor allem die Dinge eines verschwundenen Alltags, die mit ihrer Zeit untergegangenen Sozialcharaktere, das Staunen eines klugen, neugierigen Mädchens, in dem sich die Dichterin, die heute neunzig Jahre alt wird, selbst erkennt. Es ist nie zu spät, seine eigene Jugend zur Dichtung zu formen.« Karl Markus Gauss, NZZ

»Ilse Helbich schildert mit großer Leichtigkeit kleine Episoden, die augenblicklich die eigene Kindheit wieder auferstehen lassen - mit all ihren Rätseln, Entdeckungen und kleinen Abenteuern des Alltags. Es sind Miniaturen voller Poesie und Klugheit.« Barbara Geschwinde, WDR5

"Ein hoch empfehlenswertes Buch" DLF, Kritikergespräch, Hajo Steinert

"Ein stilles, ganz großartiges Buch" DLF, Kritikergespräch, Florian Felix Weyh

"Das Buch hat eine ungeheure Schönheit und das liegt an diesen sehr dichten Beschreibungen und an dem ganz zurückgenommenen Tonfall. Mir hat die Atmosphäre sehr sehr gut gefallen." DLF, Kritikergespräch, Maike Albath

Helbich ist "in der deutschsprachigen Literatur eine absolute Ausnahmeerscheinung, ein Glücksfall sondergleichen." Werner Krause, Kleine Zeitung

"In ihren Prosaminiaturen beschwört Ilse Helbich Bilder, Klänge und Gerüche herauf, die (nicht nur) für Kinder ihrer Generation prägend waren." Wolfgang Huber-Lang, APA




(o) Privatphoto
Die Autorin

Ilse Helbich, geboren 1923 in Wien, lebt im Kamptal und in Wien. Sie arbeitete publizistisch u. a. zur Biografie Ludwig Wittgensteins und schrieb zahlreiche Radio-Collagen und in den 70er Jahren Kolumnen in der Presse.

Helbich begann 1989 Prosa zu schreiben. Ihr erster Roman "Schwalbenschrift" erschien 2003, es folgten die Erzählbände "Die alten Tage" (2004) und "Iststand" (2007). 2009 erschien der Prosaband "Das Haus", 2010 der Erzählband "Fremde", 2012 folgte "Grenzland. Zwischenland", ihr bisher größter Erfolg. Im Mai 2013 hatte die Bühnenadaption von "Grenzland. Zwischenland", das Theaterprojekt "Dem Weggehen zugewandt" von Maria Ludewig Premiere in Hamburg auf Kampnagel.

Autorenfoto
© Privatphoto
 


© 2006 - 2009 wellmann.literaturbüro
 


» zum Seitenanfang