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Thomas Stangl
Regeln des Tanzes


Roman
2013
ISBN: 9783854208464
22.- €
gebunden, 21 x 13 cm
280 Seiten

Longlist Deutscher Buchpreis
Platz 4 der ORF-Bestenliste September 2013
Platz 1 der ORF-Bestenliste November 2013




Das Buch

»Es ist mitten im Winter, ein grauer Tag in einer Reihe von grauen Tagen, ein guter Zeitpunkt.« Wofür? Um sein Leben zu ändern; für den »totalen Umsturz der Verhältnisse«. Stangls vierter Roman ist der Zustandsbericht rund um diesen Imperativ herum, der die Veränderung des schlechten Bestehenden verlangt:

Da ist eine junge Frau, die als Demonstrierende gegen die neue, rechtslastige Regierung in Wien im Februar 2000 durch politisches Handeln ein neues Existenzgefühl erfährt. Ihre Schwester Mona geht zur selben Zeit einen ganz anderen Weg, der in einem schockierend-befreienden acte gratuit endet. Und 15 Jahre später gerät ein Dr. Walter Steiner in eine existenzielle Krise, da seine Frau ihn verlässt; gleichzeitig verbindet ihn der zufällige Fund von alten Bildern mit diesen zwei Frauen und stellt neue Zusammenhänge her.

Die drei Personen dieses Romans durchstreifen Wien zu unterschiedlichen Zeiten, mit unterschiedlichen Motiven, und versuchen auf unterschiedliche Weisen, in der Wirklichkeit anzukommen durch politisches Engagement, durch Kunst oder durch die Aufkündigung aller existierenden Zwänge. Stangls Roman ist eine hypnotische Meditation über unsere Gegenwart und die Rolle, die der Kunst darin und in unserem Leben zukommt, ein Roman voller magischer Momente.

Pressestimmen zum Buch

»Stangl untersucht das Innen und Außen, die offiziell festgehaltenen historischen Ereignisse und deren Wechselwirkung hinein ins Private der Figuren. Eine überaus gekonnte Choreografie von Dichotomien.« (Christoph Schröder, Die Zeit)

»In so poetischer wie verrätselter, hin und wieder fast halluzinatorischer Dringlichkeit beschreibt Stangl das Auseinanderfallen von Innen- und Außenwelt. Das unerlöste Sein in einer verrottenden Gesellschaft.« (Gabriele von Arnim, Deutschlandradio)

»Thomas Stangls Roman ist ein politischer und zugleich einer der Sprachkunst. Seine Befunde zur Gesellschaft treffen ins Schwarze, seine Sätze ins Herz. Ein Meisterstück - jede andere Bezeichnung wäre Untertreibung.« (Andreas Puff-Trojan, Der Standard)

"Neben all den Romanen, die heutige Wirklichkeit in kleiner Münze als rein soziale verhandeln, ist Stangls Roman ein Ereignis" (Sibylle Cramer, Süddeutsche Zeitung)

"Die drängenden Wortfolgen, die Thomas Stangl meisterlich zu bilden versteht, erzeugen nicht nur Spannung, sie zeugen auch vom Begehren, dasjenige darzustellen, was man nicht darstellen kann." (Leopold Federmair, NZZ)

"Schön, dass der Roman von Stangl unerbittlich und fordernd ist. Er kennt keine Kompromisse." (Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten)

"Ein Kniefall geziemt sich dafür" (Werner Krause, Kleine Zeitung)

"Ein außergewöhnlich dichtes Buch über Identität, Abwesenheit und Erinnerung" (Sebastian Fasthuber, Falter Bücher-Herbst)

»Ein furioser, kunstvoller Roman« (Evelyne Polt-Heinzl, Die Presse)

»Stangls Roman ist kunstvoll konzipiert, sehr dicht geschrieben und strotzt vor Bildern, Zeichen, Zwischentönen und Mehrdeutigkeiten.« (dpa)

»Thomas Stangls Regeln des Tanzes beweist eindrücklich, dass Poesie und Politik einander nicht ausschließen müssen. Der Roman gehört ohne Zweifel zum Besten, was es an neuer deutschsprachiger Literatur zurzeit zu lesen gibt.« (Katja Gasser, ORF)

»Privatheit und Politik, Widerstand und Anpassung, Tanz und Fotografie werden zu einem sensiblen Textgewebe versponnen. Große Kunst ist nie ohne Geheimnis. Regeln des Tanzes ist mit Sicherheit ein Buch, das sich sein Geheimnis bewahrt.« (Wolfgang Huber-Lang, APA)

»Es geht um die Zerbrechlichkeit von Lebensentwürfen. Und um die Schwierigkeit, eine Form für dieses Unbehagen zu finden, fein komponiert und von hoher Musikalität.« (Joachim Leitner, Tiroler Tageszeitung)

»Was macht man mit einem solchen Roman? Staunen. Daran wachsen. Und ihn umarmen.« (Peter Pisa, Kurier)


"Der Roman spiegelt aus der Innenperspektive von drei Figuren Empörung, Aufruhr und Ohnmacht." (Rhein-Zeitung)

"Ein Buch, das einen lang nachwirkenden Taumel auslöst. Das ist die nachhaltige Leistung des Autors Stangl: Den Leser schwindlig zu schreiben, das schaffen nicht viele." (Bruno Jaschke, Wiener Zeitung)

"Stangl hat nicht nur einen wichtigen politschen Roman geschrieben, sondern vielleicht das beste österreichische Buch des Jahres. Das liegt an der poetisch-exakten, skrupulösen Sprache und dem gleichzeitig dringlichen Ton, der prekäre Innen- und Außenwelten atmosphärisch greifbar macht; und an dem dicht geknüpften Motivnetz." (Bernhard Oberreither, Volltext)

"Ein vielschichtiger Roman, der sich als Stadtroman lesen lässt sowie als Zeitroman, der über das Erscheinungsdatum hinausreicht." (Georg Oswald, Buchkultur)



Der Autor

Thomas Stangl, 1966 in Wien geboren, studierte Spanisch und Philosophie und veröffentlichte bisher in Literaturzeitschriften. Thomas Stangl lebt in Wien.
Für seinen ersten Roman Der einzige Ort erhielt er den aspekte-Preis für das beste deutschsprachige Debüt 2004.
2006 erscheint sein zweiter Roman Ihre Musik, der 2007 mit dem Literaturpreis der Deutschen Wirtschaft ausgezeichnet wird.
Im Juni 2007 gewinnt Thomas Stangl beim Bachmann-Preis in Klagenfurt den Telekom-Preis für einen Auszug aus seinem dritten Roman Was kommt (Droschl, 2009).
Im Oktober 2009 wird Stangl der manuskripte-Preis verliehen, im Oktober 2010 ist er der erste Preisträger des Literaturpreises Alpha.
Aus der Laudatio des Juryvorsitzenden Josef Haslinger: »Es gibt keinen österreichischen Schriftsteller, der so sehr in der Lage ist, Figuren eine eigene Wahrnehmung zukommen zu lassen und sie gleichsam darin einzuspinnen wie Thomas Stangl.«
2011 erhält Thomas Stangl den mit 15.000 Euro dotierten Erich-Fried-Preis.
http://www.thomasstangl.com/

Autorenfoto
© Aleksandra Pawloff
 


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