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Bodo Hell
Omnibus


Texte zu / Beiträge von Bodo Hell
2013
ISBN: 9783854208396
22.- €
gebunden mit Lesebändchen, 21 x 13 cm
ca. 250 Seiten

70. Geburtstag am 15. März 2013



Zum Buch
»auch mit 70 hochaktiv, es geht uns hier nichts ab, wir bleiben stets auf Trab, nicht eben enthusiastisch, aber doch guten Muts, die Gefühlsbatterie bestimmt das psychische Tempo«, so heißt es an einer Stelle bei Bodo Hell selbst.

Seit 40 Jahren Bodo Hell war der erste Preisträger des Rauriser Literaturpreises hat das Literatur- und Performance-Phänomen Bodo Hell bei allen, die ihn je gelesen, gehört, erlebt haben, an Faszination nur noch gewonnen: Der Wahrnehmungshunger, die Sprach- und Sprechvirtuosität dieses rasend schnellen Flaneurs in Stadt- genauso wie in Naturräumen, seine Genauigkeit und sein enzyklopädischer Blick werden in diesem Band von Freunden und Kollegen, von Dichtern und Literaturwissenschaftlern entsprechend gewürdigt.

Der Bodo Hell Omnibus enthält neben Analysen, Kommentaren und Laudationen aber auch eine repräsentative Auswahl an Texten des Meisters selbst und ist somit eine erstklassige Einführung in das Werk Bodo Hells. Fast alle hier versammelten Hell-Texte sind entweder seit langem vergriffen etwa der legendäre Stadtschrift-Text »Linie 13A« oder sind an schwer zugänglichen Stellen erschienen, aber auch Ergebnisse aktueller Nothelfersuche sowie die allerneueste Rede unterm Himmel (gehalten an St. Stephan zu Wien) sind hier nachzulesen.

Mit Beiträgen von Franz Josef Czernin, Zsuzsanna Gahse, Norbert Hummelt, Ernst Jandl, Uwe Kolbe, Martin Kubaczek, Friederike Mayröcker, Michel Mettler, Walter Ruprechter, Elisabeth von Samsonow, Gisela Steinlechner, Günther Stocker, Yoko Tawada, Elsbeth Wallnöfer und Alexander Wied.

Pressestimmen
"Anstelle einer festzurrenden und fälschlicherweise voreilig festlegenden, nekrologischen Gedenkschrift gibt es zu seinem Geburtstag eine Omnibus-Ausgabe. Nicht englisch zu verstehen, sonder auf Latein, "Für alle". Besser hätte man dieses Gratulationsbuch wohl nicht benennen können." Alexander Kluy, Der Standard

»Von Literaturkritikern für seinen hintergründigen Humor und Wortwitz gelobt, arrangiert Bodo Hell aus Werbeinhalten, Wissenschaftssprache, umgangssprachlichen Elementen und öffentlichen Beschriftungen kunstvolle Text-Montagen. Er baut Wortschöpfungen in neue, poetische Zusammenhänge ein - akribisch recherchiert, reflektiert, lustvoll neugierig in Stadt und Land aufgespürt.« Uschi Mürling-Darrer, Ö1

»Mehr noch als um Sprache und Sprachkritik geht es dem Autor um Wahrnehmung: um Prozesse der Welt-Verarbeitung, konkretisiert im Dialog mit Fotografie, Musik oder bildender Kunst, im lustvollen Hin-und-her-Assoziieren zwischen Trash und Wissenschaft.« Ö1 Tonspuren, Johann Kneihs



Geboren am 15. März 1943 in Salzburg. Studien am Salzburger Mozarteum (Orgel), an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien (Film und Fernsehen) sowie an der Universität Wien (Philosophie, Germanistik, Geschichte). Lebt heute als Schriftsteller in Wien, im Sommer als Senner auf einer steirischen Alm.
Lehrer an der Schule für Dichtung in Wien; Poetikvorlesungen an der Universität Klagenfurt.

1972 Rauriser Literaturpreis, 1991 Erich Fried-Preis, 1998 Berliner Literaturpreis, 1999 Preis der Stadt Wien, 2003 Preis der Literaturhäuser, 2006 Telekom Preis Klagenfurt.

Zusammenarbeit u. a. mit Friederike Mayröcker, Liesl Ujvary und Hil de Gard.

Bodo Hell erweist sich mehr und mehr als Meister eines Montage-Realismus, der dem Alltag, d. h. dem ganz normalen Wahnsinn zur Sprache verhilft und so auf äußerst amüsante Weise dem Leser Einblick verschafft in sich selbst und ins Haus, das er bewohnt, ins Tollhaus unserer Gesellschaft.

»Bodo Hell nähert sich mit ironisch-enzyklopädischem Anspruch der Welt. Die Beschriftung der städtischen Wirklichkeit durch Markennamen und Slogans setzt Bodo Hell neben die ländliche Welt des Birkhahns und der Gebirgsflora. Es ist eine kluge Schöpfung über Schöpfung. Literatur, die im Gegensatz zu den verbiesterten Formen des poetischen Experiments höchst lebendig und weltbejahend. ist.« (Paul Jandl, NZZ)

 


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