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Rosa Pock
Wir sind Idioten


2012
ISBN: 9783854208303
16.- €
gebunden, 18 x 13 cm
96 Seiten

Rosa Pock, eine Grenzgängerin der Literatur. Auch in ihrem neuen Buch hält sie sich nicht an die Regeln des Erzählens, nicht an die »schöne Sprache«, die eine »schöne Literatur« generieren soll, nicht an Dekor und an die Techniken, die gemeinhin »Stimmung« erzeugen sollen. Die drei Prosastücke in wir sind idioten sind elementare Zustandsbeschreibungen, auf das Wesentliche reduzierte Lebensverläufe, die das Auf und Ab üblicher Biografien und Schicksalskurven herauskristallisieren.

Sind es in »anton und antonia« die biografischen Linien einer katholischen Familie auf dem Land im 20. Jahrhunderts und in »maria und paul« eine prototypische Liebes-Karriere in der Stadt der Gegenwart, so spricht in »wir sind idioten« in gebrochenem Rosa-Pock-Deutsch eine Stimme über die Liebe in Zeiten der Krise. Und wann wäre nicht Krise? Begehren und Liebe und Geld und natürlich Untreue und Leid und Bankencrash: ein bei aller Wahrhaftigkeit durchaus komischer Monolog über die alltäglichen Schicksalsfragen verknappt, verdichtet und unverstellt poetisch.

»Ein hervorragendes Buch (der Gattung Kleine Literatur, so Deleuze/Guattari zu einer bestimmten Art des Literarischen), dem es gelingt, die Tragikkomik des Lebens in Sprache zu fassen.« (Sissi Tax)

»Rosa Pock verwendet Familienkonstellationen als Versuchsanordnungen, um Grundfragen der menschlichen Existenz durchzuspielen. Damit verbindet sie den Unterhaltungswert ihrer Texte mit einem philosophischen Unterbau, der sich erst durch scheinbar banale Situationen mitteilt. So mancher Satz, den sie dabei findet, ist ein Kleinod, das einen nicht mehr loslässt.« (Alexandra Millner, Die Presse)

Pressestimmen zum Buch
»Eine monologische Bestandsaufnahme heutigen Lebensgefühls zwischen privaten Träumen und politischen Rahmenbedingungen, zwischen Wut und Hoffnung . wir sind idioten erinnert mit Schärfe und Sarkasmus an die Textflächen einer Elfriede Jelinek.« Wolfgang Huber-Lang, APA

»wir sind idioten: das große Buch einer ganz besonderen Autorin, voller Vernunft und daher illusionslos, mitten aus dem Überleben geschrieben.« Herbert J. Wimmer, Kolik




©Markus Rössle
Wie lässt sich schreiben über die Schwierigkeit zu sein, ohne den Tonfall ob leicht oder schwierig zu verfehlen, der die eigene Erfahrung mit Sprache und Wirklichkeit, mit der Schwierigkeit zu sein und der Schwierigkeit zu sprechen, wiedergibt?
Rosa Pock hat einen Weg gefunden, nicht nur die Grammatik zu relativieren, sondern unsere Vorstellungen von der Hierarchie des Universums. Alles ist gleichzeitig traurig und witzig, einfach und kompliziert, konventionell und überraschend.

»Die Autorin nimmt es genau mit der Sprache, sie dreht und wendet die Worte, zerhackt die Syntax und beweist Sinn für Humor. Sie hat sich eine eigene Sprache angeeignet, die die Welt von ihrem Gewicht befreit und ihr gleich wie sollte es auch anders sein neue Gewichte anhängt.« (Anton Thuswaldner)

Rosa Pock, geboren 1949 in Wagna (in der Südsteiermark), studierte Philosophie in Salzburg, war von 1972 bis zu seinem Tod (2000) mit H. C. Artmann verheiratet und lebt heute in Wien.
Forum Stadtpark Literaturpreis 1996, Italo Svevo-Preis 2005, Literaturpreis des Landes Steiermark 2007.



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