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Ingeborg Horn
Zwei Stimmen


Liebesgeschichte
2011

ISBN: 9783854207863

19.- €

gebunden, 21 x 13 cm

160 Seiten


Es gibt nicht viele Bücher, die sich so weit von den Konventionen des Erzählens befreien, dass sie der menschlichen Erfahrung von Lieben und Getrenntsein eine Unmittelbarkeit abgewinnen, mit der niemand mehr gerechnet hätte.

Schon in ihrem ersten Buch hat sich Ingeborg Horn an die Neuschreibung einer mythologischen Figur gewagt, der Meerjungfrau; fast zehn Jahre später widmet sie sich nun wieder einer Kunstfigur und macht daraus eine Deutung von Einsamkeit und Zugehörigkeit: In Zwei Stimmen ist es Solveig, von der wir nicht viel mehr wissen, als dass sie Jahrzehnte lang in ihrer Waldhütte auf die Rückkehr Peer Gynts wartet. Die Kapitel von Zwei Stimmen heißen daher z.B. »Gehen«, »Fortgehen«, »Heimkehr«.

Eine in der zeitgenössischen Prosa ganz außergewöhnliche Konzentration herrscht in diesem Buch, eine Konzentration auf die nahezu philosophische Erfahrung von Liebe und Zugehörigkeit, aber auch auf die Wahrnehmung der äußeren Welt, der die Sprecherin schutzlos gegenübertritt. Ungeheure Wachsamkeit gegenüber der Natur und ihren langsamen, tagtäglichen Veränderungen bestimmt diesen Roman, der sich ganz den vielen Facetten der Zweiheit hingibt, dem klassischen Prinzip ich/du zuerst, aber auch Freundschafts- und Liebespaaren und nicht zuletzt auch dem Paar Leser und Autor. Eine in ihrer Strenge wahrhaft lohnende Lektüre!

Pressestimmen
»In Horns Liebesgeschichte geht es nicht um Adrenalinschübe und Herzrasen, nicht um feuchte Hände und Schmetterlinge im Bauch. Prägend ist das tiefe Verlangen nach dem Geliebten. Ingeborg Horn schafft es, diese Stimmung einzufangen. Die Dichte ihrer Sprache entsteht vor allem durch die Langsamkeit, Behutsamkeit. Die knapp 160 Seiten sind von Melancholie durchzogen, sie bewegen, bestürzen, geben aber dann doch Hoffnung. Denn das Ich strahlt eine ungeheure Stärke aus und nährt sich an dem Du dem Geliebten, der fern aber im Herzen nah ist.« Emily Walton, Literaturhaus Wien

»Sie können dieses Buch eigentlich nur zu Ende lesen, wenn die Wunden vom letzten Aufprall noch nicht ganz verheilt sind. Es ist ein Buch um zu heilen, nicht um zu verstehen oder zu erfahren. Eventuell lässt es Sie heulen und so Aussöhnung erreichen.« Kathrin Kuna, DUM

»Ein schönes, nachdenklich machendes Buch. Zwei Stimmen und das ist das Ungewöhnliche und ganz und gar Unzeitgemäße an diesem Buch löst den durchaus "hohen" Anspruch, den es an die Liebe stellt, selber ein.« Andrea Winkler, ORF ex libris

»Schön, dass es für solche Liebesgeschichten noch Platz gibt.« Emily
Walton, Falter



Ingeborg Horn, geboren 1958 in Hamburg, studierte Philosophie und Klassische Philologie in München, lebt seit 1980 in den Bergen über dem Grundlsee in der Steiermark.
Zahlreiche Veröffentlichungen in den ›manuskripten‹, Beiträge in Antholo-gien, eine Teilübersetzung von Finnegans Wake (Suhrkamp 1989); 2002 erschien ihr erstes Buch Logbücher einer Meerjungfrau bei Droschl.



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