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Antonio Fian
Mach es wie die Eieruhr


2018
gebunden , 13 x 21 cm
112 Seiten
erscheint am 9. Februar 2018
ISBN: 9783990590119
€ 19







Das Buch

»Ihr Lettern, / auf, mir nach« diese beiden Gedichtzeilen sind eine Einladung und Aufforderung zugleich. Wir folgen gerne in die Welt von Antonio Fians lyrischem Schaffen. Freie Verse, Sonette, Limericks, Lieder und auch Bildgeschichten gestaltet Fian in seiner unvergleichlichen Art: witzig, spöttelnd, sämtlichen Genüssen frönend. So vulgär wie romantisch, berauschend und nüchtern, und stets mit größter sprachlicher Präzision. Oder aber wie die beiden Protagonisten seiner Bildgedichte auf höchst philosophische Weise murmelnd und lallend.

So viele Gewänder wie Kaiser Franz Joseph und seine Sisi aus den »Ischlericks« in ihrem Schrank zu Hofe haben, in so viele Gewänder sind diese Texte gekleidet. Eine wahre Wundertüte.

Presse

»Fian ist mittlerweile eine Instanz.« (Literatur und Kritik)

»Nun lernt man den in Wien lebenden Klagenfurter auch als gewitzten Reimeschmied und Schöpfer herrlich lakonischer Bildgeschichten kennen.« (Wolfgang Huber-Lang, APA)

»Das Unwichtige bedeutend machen, so bedeutend, dass eine Ode die angemessene Form ist, es zu behandeln, versteht Fian vorzüglich. Und doch hat man die Rechnung ohne den Fian gemacht, wenn man alles als heitere Etüden abtut. Der österreichische Charakter ist tief. Wo das Licht der Heiterkeit erstrahlt, ist der Schatten der Melancholie nicht weit.« (Anton Thuswaldner, ORF ex libris)

»Seine neuen Protagonisten murmeln und lallen: Antonio Fian präsentiert sich in seinem neuen Buch als Zeichner von Bildgeschichten. Bei manchen Gedichten hat man das Gefühl, der Autor hat sich selbst zerkugelt beim Schreiben.« (Marianne Fischer, Kleine Zeitung)

»Fians Sprachgeflechte sind fliegende Teppiche, die einen fluchs in diverse österreichische Zustände entführen. Oftmals genügen vier Zeilen, um eine ganze österreichische Welt zu zeichnen.« (Markus Köhle, DUM)




© Nikolaus Korab
Der Autor

Antonio Fian, geboren 1956 in Klagenfurt, lebt seit 1976 in Wien. Er ist Autor von Romanen, Erzählungen, Essays und den sog. Dramoletten. Für sein Werk wurde ihm 1990 der österreichische Staatspreis für Kulturpublizistik, außerdem u. a. der Johann-Beer-Literaturpreis (2009) und der Humbert-Fink-Literaturpreis (2014) verliehen. Mit seinem Roman Das Polykrates-Syndrom war er 2014 auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis. Zuletzt erschien Schwimmunterricht. Dramolette VI (2016).

Autorenfoto
© Nikolaus Korab
 


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