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Lydia Davis
Samuel Johnson ist ungehalten


Stories

Aus dem Amerikanischen von Klaus Hoffer

Dt. Erstausgabe 2017

ISBN 978-3-99059-004-1
22 €

216 Seiten, 21x13 cm, gebunden




Das Buch

Ein Paar befürchtet, ihre Freunde könnten sie für Langweiler halten; eine Frau führt uns vor, wie schwierig es ist, Prioritäten im Alltag herzustellen; eine andere möchte sich selbst gerne als nichts begreifen und muss entdecken, dass das ein zu hochgestecktes Ziel ist; ein Bestattungsunternehmen bekommt einen Beschwerdebrief wegen sprachlicher Unzulänglichkeiten in seinem Werbematerial; wir werden in Überlegungen hineingezogen, welches die Bedingungen für glückliche Erinnerungen sind, lesen über die glückliche Ehe eines siamesischen Zwillingspaars, über die Ungleichbehandlung von Kindern und Wörterbüchern, einen knappen Bericht über einen Massenmord in Böhmen und eine Familienzusammenführungsgeschichte mit Schluckauf.

Willkommen in der Welt von Lydia Davis und ihren Erzählungen, die manchmal 30 Seiten, manchmal nur eine Zeile lang sind, und immer die Tücken des Verhältnisses von Sprache und Welt verhandeln mit Ernst und Witz, ungewöhnlich und raffiniert und niemals langweilig! Die »stille Gigantin der amerikanischen Literatur« ist auch in diesem Band aus dem Jahr 2002 eine Offenbarung für alle, die wissen wollen, was Literatur eigentlich kann und wie sie das anstellt.


Presse

"Das nachhaltige Engagement (des Verlags, A.W.) für eine Schriftstellerin, die sich zum Mainstream der amerikanischen Erzählkunst beharrlich querstellt, ist um so höher zu schätzen, als Davis´Kurzprosa eigentlich ideal wäre für zeitgenössische Leserinnen und Leser." (Angela Schader, NZZ)

»Die Zumutungen des Lebens, der Liebe und nicht zuletzt der Sprache stehen im Zentrum dieser intelligenten und ziemlich komischen Erzählungen. Ein enormes Lektüre-Vergnügen.« (Manuela Reichart, Deutschlandfunk/Lesart)

»Lydia Davis beherrscht die kleine Form wie kaum jemand sonst. Ihre Texte berichten hinreissend von komplizierten Beziehungen.« (Simone von Büren, NZZ am Sonntag)

"Eine Meisterin der Kurzgeschichte. Man liest ihre Erzählungen mehrfach, schaut auf und tatsächlich: die Welt ist gewandelt." (Lennart Laberenz, Der Freitag)

"Es ist dieses Staunen wie bei der Darbietung eines Zaubertricks, der man in dem Wissen beiwohnt, dass es Zauberei ja eigentlich gar nicht gibt, und dem dennoch dieses Rätsel anhaftet, warum eben das jetzt gerade möglich ist." (Jan Kuhlbrodt, Literatenfunk)

»Gefühle, Gedanken, alles zerlegt sie in kleinstmögliche Einheiten, die sie neu zusammenfügt, um sie abschließend mit zwingender Logik zu verschnüren.« (Tipp des Monats, Ingrid Mylo, Badische Zeitung)

»Die Meisterin des Understatements: Lydia Davis' Geschichten sind ein Gegengift gegen die so oft von allen guten Geistern verlassene Lektüre-Zerstreutheit beim Lesen und Wischen auf Smartphone-Displays.« (Bernhard Fetz, Der Falter)

»Zeit, Lydia Davis zu entdecken eine eine sehr gute, sehr lustige Schriftstellerin. Sicher wird in diesem Buch jede Leserin und jeder Leser ihre oder seine eigene kleine Lieblingsgeschichte finden.« (René Hamann, Junge Welt)

»Lydia Davis führte die hohe Kunst der Verknappung in der Gegenwartsliteratur zu einzigartiger Vollendung.« (Werner Krause, Kleine Zeitung)




© Theo Cote
Die Autorin

Lydia Davis, 1947 in Massachusetts geboren, lebt in der Nähe von New York.

Ihre zahlreichen preisgekrönten Geschichten erschienen 2009 gesammelt in den Collected Stories; außerdem veröffentlichte sie 1995 den Roman The End of the Story. Sie übersetzt aus dem Französischen, u.a. Blanchot, Butor, Flaubert, Jouve, Leiris und Proust, und erhielt 2013 den Man Booker International Prize für Can't and Won't.

Auf Deutsch erschienen bei Droschl in der Übersetzung von Klaus Hoffer ihre Erzählungsbände Fast keine Erinnerung (2008), Formen der Verstörung (2011), Kanns nicht und wills nicht (2014) und ihr Roman Das Ende der Geschichte (2009).

Autorenfoto
© Theo Cote
 


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