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Gertraud Klemm
Erbsenzählen


Roman

Erstausgabe 2017

ISBN 978-3-99059-006-5

19 €

160 Seiten, 21x13 cm, gebunden




Das Buch

Gertraud Klemm durchleuchtet scharfzüngig und bitterböse, aber auch humorvoll unsere heutigen Zustände. Kein Blatt nimmt sie vor den Mund, wenn sie die verschiedensten Lebensentwürfe von den Nachkriegskindern bis zur Generation Z aus ganz unterschiedlichen Milieus schonungslos auseinandernimmt.

Wie kann man in einer von Regeln und Normen durchdrungenen Welt frei leben? Vor nicht weniger als dieser Frage steht die fast 30-jährige Annika, die sämtliche beruflichen und privaten Erwartungshaltungen von sich fernhält. Sie hat ihren sicheren Job geschmissen und lehnt sich mehr kellnernd als studierend nonchalant gegen die unsägliche Erbsenzählerei auf. Karriere, Ehe, Kinder, Eigenheim das sind für sie belanglose Statussymbole, die andere von der Soll- zur Haben-Seite aufsummieren.

Immer wieder durchbricht Annika die Schranken der neoliberalen Leistungs- und traditionellen Wertegesellschaft und entzieht sich den vorgegebenen Lebensentwürfen. Aber wie lassen sich Ideal und Wirklichkeit miteinander vereinbaren, wenn die Gefühlswelt zu ihrem fast doppelt so alten Partner Alfred durcheinandergerät oder sie die »Stieftussi« für dessen 13-jährigen Sohn Elias spielen und Verantwortung übernehmen muss?

Ein Roman über die Ökonomie von Liebe und Sexualität, über die Fallstricke der Freiheit und die Kunst, keine Entscheidungen zu treffen.

Presse

»Klemm hat Erstaunliches geschafft: Eine ebenso lustige wie traurige Geschichte, in der sich viel Lebensklugheit unterhaltsam vermittelt. Ein kleines großes Buch.« (Wolfgang Huber-Lang, APA)

»Dieses Erzählen zeichnet eine Lust am bösen Blick aus, an der misanthropischen Tirade, die der Leserin je nach Disposition gallige Freude bereitet oder schmerzhaft zu nahe tritt.« (Julia Schröder/DLR/Büchermarkt)

»Mit dem Titel Erbsenzählen umkreist Gertraud Klemm ein zentrales Thema ihres Romans: Annika lebt in einer Welt, in der jeder und jede darauf aus ist, möglichst viele Erbsen einzufahren Erbsenzählen als Metapher für das kapitalistische System des Anhäufens. Wer anhäuft, ist erfolgreich, angesehen, bestimmt, wohin die Kugel rollt.« (Herbert Först, Literaturhaus Wien)




© Andrea Peller
Die Autorin

Gertraud Klemm, geboren 1971 in Wien, aufgewachsen in Baden, Biologiestudium. Sie erhielt mehrere Stipendien und Förderpreise, u.a. den Harder Literaturpreis 2012 und den Publikumspreis beim Ingeborg Bachmann Wettbewerb 2014.

Ihr Roman Herzmilch (2014) stand auf der Shortlist des European Union Prize for Literature und Aberland (2015, beide bei Droschl) auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis. 2016 erschien Muttergehäuse, eine Neuausgabe ihrer ersten Veröffentlichung Mutter auf Papier.

Autorenfoto
© Dolores David
 


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