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Helwig Brunner
Journal der Bilder und Einbildungen


2017
Essay 68

erscheint am 10. Februar 2017
ISBN: 9783854209850

englische Broschur , 11,5 x 17,5 cm
€ 18





Das Buch

»Journale lesen, schreiben« ist eine der Abteilungen in diesen Aufzeichnungen überschrieben, die der Lyriker und Biologe Helwig Brunner über die letzten zehn Jahre führte. Lesen und schreiben (allerdings auch zuhören: »Ich denke nicht, dass Dichter grundsätzlich Dinge sagen. Poesie hört zu« zitiert Brunner Forrest Gander), das ist das, was Poesie tut, und darüber gibt Brunner auf hohem Niveau Auskunft.
Dieses Journal der Bilder und Einbildungen ist eine Recherche über dichterische Materialien, über Stoffe und Formen, aus denen Texte gemacht sind. Das reicht von biografischen Elementen bis zu fremden Lektüren, von Beobachtungen der Farben und des Lichtes bis zu den Erfahrungen des Autors beim Geigespielen. Für Präzision bürgt allein schon der Blick des Naturwissenschaftlers, der allen vorschnellen Poetisierungen mit Skepsis entgegentritt.

Helwig Brunner kreist um »die skandalös unzeitgemäßen Kernfragen der Poetik«, und er tut das mit Witz und Wissen. Sein Journal ist eine Fundgrube an Einsichten und Paradoxien, an Perspektivwechseln und Kehrtwendungen, schlicht: an sprachlicher Gedankenarbeit. Mit immer wieder auch aphoristischer Zuspitzung bringt er die Widersprüche des Schreibens und die Schwierigkeiten des Alltags auf den Punkt.

Pressestimmen

»Der österreichische Lyriker Helwig Brunner legt mit seinem ›Journal‹ eine Edition präziser Beobachtungen vor, die ein Jahrzehnt des Lesen, Schreibens und Analysierens aufschlüsseln.« (Thomas Ballhausen, literaturhaus.at)

»Ein Buch, das man, einmal zu lesen beginnend, nicht mehr so leicht aus der Hand legt!« (Petra Ganglbauer, Gangway)

»In essayistischem Tonfall adressiert Brunner meisterhaft die sprachlichen Grundlagen unserer Wahrnehmung und unseres (Miss-)Verstehens. Sein Buch ist ein Wunderwerk des Findens und Erfindens, der ›Bilder und Einbildungen‹.« (Thomas Ballhausen, Kultum)

»Intensive Landschafts- und Tierbeschreibungen, Reflexionen über Sprache und Kommunikation, Umkreisungen dessen, was ›Ich‹ genannt wird…« (Alexander Kluy, Wiener Zeitung)




© Anett Keszthelyi-Brunner
Helwig Brunner, geboren 1967 in Istanbul, lebt in Graz. Nach seinem Studium der Musik und Biologie arbeitet er in einem ökologischen Planungsbüro und ist zudem für die Literaturzeitschrift »Lichtungen« sowie für eine Lyrikreihe editorisch tätig. Bisher erschienen zehn Gedichtbände (zuletzt Denkmal für Schnee, 2015) und mehrere Prosatitel (z. B. Die Zuckerfrau, Roman, 2008), außerdem regelmäßig Beiträge in Anthologien, Zeitschriften, in Online-Magazinen und im Rundfunk.
Sein mit Stefan Schmitzer geführter essayistisch-poetologischer Disput darüber, was ein Gedicht und das Schreiben wie Lesen von Gedichten ausmacht, erschien 2011 unter dem Titel gemacht | gedicht | gefunden bei Droschl.

Autorenfoto
© Literaturverlag Droschl
 


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