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Georgi Gospodinov
8 Minuten und 19 Sekunden


2016
Erzählungen
Aus dem Bulgarischen von Alexander Sitzmann

ISBN: 9783854209485
19.- €

gebunden, 21 x 13 cm
144 Seiten




Das Buch

In Georgi Gospodinovs Erzählungen begegnen wir hinterwäldlerischen Dorfbewohnern auf dem südlichen Balkan, einem Kind, das verschiedene Väter adoptiert, einem Autor, der ganz Lissabon nach einer unbekannten Schönen absucht, und zahlreichen simplen oder auch raffinierten Ehebrüchen; einige Geschichten werfen Blicke in die kommunistische Vergangenheit des Landes, andere in die Zukunft der Menschheit.

In der Titelgeschichte zum Beispiel geht es um die Zeit, die das Licht von der Sonne zur Erde braucht - das ist gerade das bisschen Zeit ist, das der Autor dem Leser zur Lektüre des Textes einräumt. In den Texten Gospodinovs lauern immer wieder Weltuntergangsphantasien oder Sorgen und Trauer um die Unzuverlässigkeit der Menschen.

Verspielt, elegant und mit allen Wassern der Postmoderne gewaschen, breitet Gospodinov eine Welt vor uns aus, wie wir sie aus seinen beiden Romanen schon kennen. Eine Welt, die zwar detailgenau und oft sehr komisch diesseitig ist, aber dennoch mehr den Einfällen und Eskapaden der Phantasie als den Gesetzen der Realität folgt.

Pressestimmen

»Georgi Gospodinov ist ein Meister der tragischironisch-
grotesken Erzählverschlingung. Jetzt erprobt er seine Kunst an der
kleinen Erzählform. Es sind Minutengeschichten, schnell zu lesen, schnell zu verstehen, nicht unbedingt schnell zu vergessen.« (Jörg Plath, NZZ)

"Ein grandioser Geschichtenerzähler und -sammler" (Sandra Kegel, FAZ)

"Wie hier durch Klugheit, Witz und Gefühl Literatur ins Leben wechselt, erinnert einen daran, worum es beim Erzählen geht. (...) Es ist die gelassene und stille Autorität eines Erzählens mit großem Herzen und genauem Gefühl, das diesen Autor auszeichnet." (Insa Wilke, Süddeutsche Zeitung)

»Sanft erzählt Gospodinov, lakonisch und mit jener Ironie, wie sie Menschen zu eigen ist, die zwar um die Vergeblichkeit wissen, dieses Wissen aber nicht allzu wichtig nehmen. Und dann ist, was da steht, so traurig. Und so schön trotzdem.« (Ingrid Mylo, Badische Zeitung)

"Georgi Gospodinov surft quer durch die Wellen, die vom literarischen
Zeitgeist jeweils an Land laufen. Das Wichtigste ist ein
entrückter Aussichtspunkt jenseits von Zeit und Ort, dann erzählen
sich mit Hilfe des Lesers die Geschichten von selbst, und wie!" (Helmuth Schönauer, Buchkultur)

»Die literarischen Gustostückerln des Bulgaren Georgi Gospodinov sind nicht nur ein intellektuelles Vergnügen.« (Sebastian Fasthuber, Falter)

"Unbedingt zu empfehlen: Gospodinovs neue Erzählungen betören mit ihrer zarten Melancholie und Ironie. Erinnerung und Empathie sind für Gospodinov wichtige Ingredienzien. Elegant balanciert er auf der Grenze von Realität und Absurdem." (Cornelia Zetzsche, BR Diwan)

"Charmant, kurzweilig, süffig" (Pascal Fischer, SWR2)

"Georgi Gospodinov sieht die Welt mit dem Blick eines sehr belesenen Literaten, eines Reisenden und sanften Ironikers." (Erika Achermann, St. Galler Tagblatt)




© Dafinka Stoilova
Georgi Gospodinov wurde 1968 in Jambol in Bulgarien geboren, studierte Bulgarische Philologie in Sofia, redigiert seit 1993 eine Literaturzeitung, ist Kolumnist der Tageszeitung ›Dnevnik‹ und arbeitet am Literaturinstitut der Bulgarischen Akademie der Künste. 2008/09 war er Gast des Berliner Künstlerprogramms DAAD.

1992 debütierte Gospodinov mit dem Lyrikband "Lapidarium", dem 1996 ein weiterer Gedichtband folgte. Dem internationalen Publikum wurde er 1999 mit seinem ersten Roman, dem Buch "Natürlicher Roman"bekannt. Übersetzungen in mittlerweile zehn Sprachen folgten. Auch als Bühnen- und Drehbuchautor (sein Kurzfilm "The Ritual" war Teil des Eröffnungsprogramms der 55. Internationalen Filmfestspiele Berlin) ist Gospodinov erfolgreich. Der Erzählband "Und andere Geschichten" stand auf der Longlist für den Frank O'Connor Award. Auf deutsch erschien außerdem: "Gaustín oder Der Mensch mit den vielen Namen" (Erzählungen, 2004).

 


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