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Antonio Fian
Schwimmunterricht


2016
Dramolette VI

ISBN: 9783854209775
19.- €

gebunden, 21 x 13 cm
160 Seiten





Ob Antonio Fian nach fünf Bänden mit gesammelten Dramoletten, die er seit gut 25 Jahren in großer Regelmäßigkeit liefert, noch immer überraschen kann? Haben wir die Lächerlichkeiten, die Eitelkeit und die Dummheit der kulturschaffenden Klasse und der Politiker des Landes nicht schon so satt, dass nicht einmal der scharfe Blick und das genaue Gehör Antonio Fians uns mehr diesbezüglich erheitern können?

Das Gegenteil ist wahr: Je länger wir Fians Mini-Szenen folgen, desto genauer hören wir, wie man in diesem Land spricht. Allmählich merken wir erst, mit jedem Band deutlicher, was für ein die Jahrzehnte überspannendes Welttheater auf kleinstem (manchmal auch: provinziellstem) Raum dieser Autor uns schenkt, was für exemplarische Figuren er etwa mit den Beachvolleyball-Nachwuchsspielern vor uns hinstellt, oder mit der sich alljährlich zum Muttertag versammelnden Mehr-Generationen-Familie. Die einen reden viel zu viel die anderen wiederum fast gar nichts; und in allen Fällen wird durch die Kunst des Autors hörbar, was offenbar nicht gesagt werden kann oder darf.

Aufdeckungsarbeit kann anstrengend sein; die von Antonio Fian aber ist unglaublich witzig, manchmal spöttisch-satirisch, manchmal albern-komisch. Und sie ist das, was gute Literatur immer sein muss: Spracharbeit der man die Arbeit nicht mehr ansieht.

Pressestimmen

»Fian ist einer, der dem Aktuellen einen Hauch von Dauer verleiht. Wie sehr ihm das gelingt, lässt sich gut nachlesen. Und zwar hier.« (Wolfgang Weisgram, Der Standard)

»Kaum ein gesellschaftspolitisches Thema, das er nicht in seinen spöttisch-witzigen Texten so lange verfremdet hat, bis man - und zwar dann erst recht - die Wirklichkeit darin wiederfindet ... Ein Genie der kleinen Form.« (Marianne Fischer, Kleine Zeitung)

zu Fian, "Schwimmunterricht":
"Antonio Fian ist ein Meister der Kunst der dramatischen Kurz- und Kürzestform, seine rafiniert-satirischen Dramolette sind Texte sui generis, die ihn zur Institution im österreichischen Literaturbetrieb gemacht haben." (Die Brücke)




© Nikolaus Korab
Antonio Fian, geboren 1956 in Klagenfurt, lebt seit 1976 in Wien und kommentiert in unregelmäßigen Abständen das (in erster Linie) österreichische Kultur- und Geistesleben, wofür er 1990 den Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik erhielt.

Antonio Fians Texte leben im ständigen Spannungsverhältnis zwischen Literatur und Wirklichkeit, seine Prosa bemächtigt sich in realistischer Manier der ganz konkreten Ereignisse, um sie unversehens zu Versatzstücken seiner literarisch-satirischen Absichten zu machen; er spielt mit der ganz alltäglichen Sensationsgier seiner potentiellen Leser, wirft ihnen Brocken um Brocken vermeintlicher Tatsachen als Köder hin, um sie schließlich in seinen raffiniert ausgelegten Textschlingen zu fangen und ganz der Fiktion auszusetzen.

»Bissig, schonungslos, mutig, wirksam.« (Peter Landerl)

»Sehr empfehlenswert!« (Die Presse)

»Fian beweist, dass auch in Österreich Satire so ziemlich alles kann (und sich der österr. Biß nicht nur auf Bronner, Qualtinger selig und alle anderen abgedroschenen Wiener erstreckt). Sehr erhellend und vor allem spaßig sind die kurzen Texte. Und natürlich mit spitzer Feder geschrieben, entlarvend und aufs Korn nehmend und Missstände geißelnd und was Satire eben alles so zu sein und zu tun hat. Einfach leiwand!« (Titanic)

»Fians Dramolette sind ein wichtiges Moment der österreichischen Literatur, mehr noch: ein witziger Einspruch wider die Gegenwart, die Fians Ahnherr Kraus bekanntlich als Widerwart bezeichnete.«
(Karl-Markus Gauß)

»Fian ist so etwas wie der Manfred Deix der österreichischen Literatur.«
(Wiener Zeitung)

»Fian ist in seinen Dramoletten extrem beleidigend, ungerecht, einseitig und gemein, schadenfroh, boshaft und auch bösartig, gewissermaßen alles, was beste Literatur auch sein soll.« (Gustav Ernst)

»Die Texte für seine satirischen Kürzestdramen muss er nicht erst erfinden, die austriakische Kultur- und Politprominenz liefert ihm ausreichend Originalzitate, die sich blendend montieren und in einen neuen szenischen Rahmen setzen lassen. Fians Kunst der Verfremdung ist dabei erhellend und amüsant zugleich.« (NZZ)

»Das ist schwarzer Humor vom Feinsten.« (FAZ)

»Bevor man weiß, wie einem geschieht, hat sich ein gewisser Suchtfaktor eingestellt. In diesen Sketches und Szenen wird die öffentliche Rede auf winzige Dialoge abgekürzt, die Sauce des allgemeinen Palaverns auf den Fond reduziert, das Geschwätz aufs Trockenste eingedampft.« (Konstanze Fliedl)

»Die Dramolette von Antonio Fian gehören zum Witzigsten, was die österreichische Gegenwartsliteratur zu bieten hat.« (Falter)

»Fian ist mittlerweile eine Instanz.« (Literatur und Kritik)

»Zum Totlachen!« (OÖ Nachrichten)



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