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Wilhelm Hengstler
flussabwärts, flussabwärts


2015

erscheint am 14. September 2015

ISBN: 9783854209683
19.- €

gebunden, 21 x 13 cm
240 Seiten

Das Buch

Es sollte noch einmal eine vielleicht letzte große Herausforderung werden: mit dem Rad am Ufer der Donau entlang bis zu ihrem Nullpunkt am Schwarzen Meer. Doch es kommt anders: Wenige Tage vor der geplanten Reise erleidet Wilhelm Hengstler einen Gefäßverschluss im linken Bein, der eine Operation erforderlich macht. Aus der Reise ins Donaudelta werden längere Spitalsaufenthalte, aus dem geplanten Bericht einer Rumänienreise eine »Reise rund um das Krankenzimmer«.

Zwei Jahre später steigt Hengstler doch noch aufs Rad und holt die Tour nach.
flussabwärts, flussabwärts ist ein doppeltes Reisebuch geworden: Die Kapitel mit den Berichten von den Etappen der Reise durch Kroatien, Serbien und Rumänien wechseln sich ab mit den Kapiteln der Reise durch das Spital, Begegnungen mit merkwürdigen Wirten und seltsamen Hotels folgen im nächsten Abschnitt auf Schilderungen nicht minder merkwürdiger Mitpatienten und medizinischer Routinen. Hengstler durchbricht die Rituale und Gesten des Reisebuchautors durch das Aufbrechen der Chronologie, er legt die Entstehung des Buches offen und desillusioniert alle romantischen Erwartungen an die selbstentblößenden Genres von Reise- und Krankenbericht um einer anderen Form von Aufrichtigkeit treu zu bleiben.

Pressestimmen

"Klug umschifft Hengstler Pathos und gekünstelte Lebensweisheiten.
Er nimmt kritische Distanz nicht nur zu den Genres Reiseliteratur
und Krankenbericht, sondern auch zu sich selbst ein und erreicht
trotzdem, oder gerade dadurch, eine spannende Form von Intimität und Authentizität." (Christoph Hartner, Kronenzeitung)

"Der Strom und seine Menschen, verwelkte Lebensträume und vergessene Landschaften geben Zeugnis von der wundersamen Welttauglichkeit dieser Prosa." (Erwin Riess, Die Presse)




© J. J. Kucek
Wilhelm Hengstler, geboren 1944 in Graz, promovierte 1969 als Jurist und zählt(e) zu den Autoren der sogenannten Grazer Gruppe. Nach verschiedenen Postgraduate-Studien arbeitete er als Kulturjournalist u.a. für die »Volksstimme« und »Die Presse«. Als Regisseur drehte er die Jack Unterweger-Verfilmung Fegefeuer (1989), Tief oben (1995) sowie mehrere Dokumentationen. Buchpublikationen, u.a.: Die letzte Premiere (1987), fare (Droschl 2003) und Pisco Sour (2012). Er erhielt 1995 den Viennale- und 2004 den manuskripte-Preis und lebt in Judendorf bei Graz.



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