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László Garaczi
Metaxa


Roman
2015
Aus dem Ungarischen von György Buda
erscheint am 14. September 2015

ISBN: 9783854209706
19.- €

gebunden, 21 x 13 cm
ca. 160 Seiten

Metaxa ist das Geständnis eines jungen Musikers, der zwischen zwei Frauen aufgerieben wird, eines Künstlers, der seinen Ort in der Welt nicht finden kann. Eigentlich lebt er in überaus glücklichen Umständen: er ist verliebt, er hat Arbeit, er reist mit einem Streichquartett um die Welt (was im postkommunistischen Ungarn ohnehin schon ein Inbegriff von Glück ist).

Aber bei einer dieser Tourneen, in den USA, gerät sein Leben aus den Fugen, die Begegnung mit einer Frau lässt ihn Verantwortung, Verpflichtung und Vergangenheit vergessen. Zurück in Ungarn, versucht er, gewissermaßen beide Eisen im Feuer zu halten doch stattdessen geht in diesem Feuer nun alles zugrunde, seine Beziehungen, seine Karriere und sein gesunder Verstand. Zu dem Geständnis kommt es in einer Nervenheilanstalt, einem Ort, randvoll mit Geschichten der seltsamsten Art, Geschichten von äußerster Bitterkeit und Tragik wie auch von grotesker Komik. Es gibt keinen Trost in diesem Sanatorium und auch nicht in diesem Roman, es gibt nur eine jede Lebensordnung und -planung auflösende Ironie.

László Garaczis Roman Metaxa ist mit seinem Humor, seiner verspielten Sprache und seinem genauen, manchmal grausamen Bild der Wirklichkeit ein sehr intensives Porträt einer hoffnungslosen, aber absurd komischen Welt, in der wir alle zuhause sind, ob innerhalb oder außerhalb einer Nervenheilanstalt.


Pressestimmen

"Nur allzu gern überlässt man sich dem Sog dieser energiegeladenen, tragikomischen Aufzeichnungen eines Losers. Dem ungarischen Wortkünstler László Garaczi ist - einmal mehr - ein Glanzstück gelungen." (Ilma Rakusa,




© Ildiko Noemi Nagy
László Garaczi, geboren 1956 in Budapest, schloss die Pädagogische Hochschule in Eger und ein Philosophie-Studium in Budapest ab und lebt dort als freier Schriftsteller. 2014/15 verbrachte er ein Jahr als Stadtschreiber in Graz.

Er veröffentlicht seit den frühen 80er Jahren, Gedichte, Erzählungen, Theaterstücke. Bei Droschl lieferbar: Plastik (Prosa, 1985; dt. 1990), Die wunderbare Busfahrt (Roman in 2 Teilen, 1995 und 1998; dt. 1999); Pikasso sieht rot (Erzählungen, 2002)und Bekenntnisse eines Lemuren (Roman, 2011). Außerdem erschien Tanz der Wale (Theaterstücke, dt. 1994).

»László Garaczi gibt uns mit Witz und Furor Bilder, wie wir sie seit wann auch immer, vielleicht seit Jean Paul nicht mehr gelesen haben: Große Literatur, deren Tragik (falls das hier überhaupt eine zuständige Kategorie sein kann) darin besteht, dass sie komisch ist.« (Guido Graf in der Basler Zeitung)



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