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Monique Schwitter
Eins im Andern


Roman
2015

Erscheint 7. August 2015

ISBN: 9783854209690
19.- €
gebunden, 21 x 13 xm
ca. 220 Seiten



Shortlisted für Deutschen Buchpreis 2015

Shortlisted für den Schweizer Buchpreis 2015





Das Buch

Eines Abends erfährt sie, als sie, statt zu schreiben, nach ihrer ersten Liebe googelt, dass er sich aus dem achten Stock gestürzt hat. Vor fast fünf Jahren schon. Sie ist schockiert, ebenso sehr über seinen Selbstmord wie über die Tatsache, dass sie ihn gar nicht vermisst hat. Nun hat sie ihn am Hals, stärker als zu Lebzeiten.

Was ist das, die Liebe? Wieso kann sie kommen und gehen? Wohin geht sie, wenn sie geht? Und was ist eigentlich mit der aktuellen Liebe los? Der sitzt in seinem Zimmer und checkt Mails oder sieht fern.

Die Protagonistin in Monique Schwitters neuem Roman beginnt nun eine Liebesrecherche: Sie handelt ihre Liebesbiographie an zwölf Männern ab, die weit mehr als die Namen gemein haben mit den Aposteln, den Gesandten des Glaubens und der Liebe. Es sind beinahe mythische Umrisse von Männern, die sie schreibend mit Liebe, Leben und Geschichte füllt. Und je länger sie schreibt, desto stärker schiebt sich die Rahmengeschichte, ihre aktuelle Liebessituation, ins Zentrum, bis sie die Handlung übernimmt.

Eins im Andern ist ein außergewöhnliches Buch: ein Wagnis, ein trickreiches, konsequentes Spiel mit Leben und Fiktion. Seine mitreißend lebendige Sprache verleiht ihm, bei aller Intensität, eine fast heitere Leichtigkeit.


Stimmen der Juroren des Klagenfurter Bachmann-Preises

Hildegard Keller: "Eine Geschichte, die so beiläufig daherkommt, sich aber sukzessive als komplex erweist, eine Geschichte über die Liebe in allen Variationen, in einer doppelten Spiegelung von Sein und Schein. Enorm elegant."

Sandra Kegel zeigte sich "unglaublich interessiert und fasziniert" von der Dreieckskonstruktionen der Geschichte.

Hubert Winkels: "Mir gefällt alles daran, ein wirklich zwingendes Erlebnis (...) unglaublich subtil"

Stephan Gmünder: "Es ist ein Glosen und ein Glänzen, das zurückbleibt."

Klaus Kastberger: "Mir gefällt unheimlich gut, wie sehr sehr schräg diese Story ist, aber nicht zu schräg, dass sie umfallen könnte, sozusagen genau richtig schräg."

Meike Fessmann wies auf die "große Ernsthaftigkeit" hin, in der der Text über den Tod spreche.

Juri Steiner fand den Text "wunderbar", er habe etwas "Skandalöses", das habe ihn gefangen genommen.


Pressestimmen zum Buch

»So locker und virtuos, so unterhaltsam und intelligent, so präzise und vor allem unlarmoyant ist in deutscher Sprache selten über die Liebe heute geschrieben worden.« (Alexander Cammann, Die Zeit)

»Ein amouröser Bildungsroman (...) Ein Buch, das trickreich starke Reize kombiniert, mit denen man einerseits einen Haufen Kritiker und andererseits ein großes Lesepublikum überzeugt.« (Wolfgang Höbel, Der Spiegel)

»So locker und virtuos, so unterhaltsam und intelligent, so präzise und vor allem unlarmoyant ist in deutscher Sprache selten über die Liebe heute geschrieben worden.« (Alexander Cammann, Die Zeit)

»Monique Schwitter hat mit Eins im Andern einen ebenso klugen wie berührenden Roman darüber geschrieben, wie man die Liebe hält - indem man einen Roman über sie verfasst.« (Wiebke Porombka, FAZ)

»Messerscharfe Zuneigung: Im neuesten Roman von Monique Schwitter googelt sich die Heldin durch ihr früheres Beziehungsleben (...) Der Roman ist grandios.« (Paul Jandl, Literarische Welt)

»In der Kunst des Arrangements macht diesem Roman so schnell keiner etwas vor (...) Eins im Andern fügt sich umstandslos in den Kanon der Liebesliteratur ein. Das Buch durchpflügt diesen Kanon zugleich und macht ihn neu lesbar.« (Philipp Theisohn, NZZ)

"Eine vielschichtige, eindringlich formulierte Reise in die Vergangenheit, die sehr viel mit der Gegenwart zu tun hat" (Regula Freuler, NZZ am Sonntag)

»Monique Schwitter ist völlig zurecht für den Deutschen Buchpreis nominiert ... äußerst empfehlenswert... so kurzweilig wie klug.« (Knud Cordsen, BR 2)

"Gleichermaßen bodenständig wie raffiniert, erzählt der nur scheinbar verspielte Roman vom "Kommen und Gehen" und auch vom Kunststück, dort zu bleiben, wohin einen die Liebe verschlagen hat." (Meike Feßmann, Deutschlandradio)

»Monique Schwitter beschwört mit ihrem neuen Roman ein magisches Denken: Die Liebe ist nur zu verstehen als ein Kreislauf von Kommen und Gehen.« (Claudia Kramatschek, Deutschlandfunk Büchermarkt)

»Eine staunenswerte und ganz und gar beglückende Banlance zwischen einer anmutigen Schwerelosigkeit und existenziellem Erdgebundensein.« (Holger Heimann, SRW 2)

»Monique Schwitter erzählt diese Liebes-Geschichte(n) erfrischend selbstbewusst und mit überraschenden Volten.« (Katja Weise, NDR)

»Eine ganz und gar heutige Liebes- und vor allem Lebensgeschichte (...) Die Autorin stellt mit großer Virtuosität die Frage, welche Rolle eine Frau im Stück des eigenen Lebens zu verschiedenen Zeiten spielt.« (Holger Heimann, MDR Figaro)

"In die Gefühlswelt dieser erzählenden Autorin möchte man sehr gerne eintauchen." (Salli Sallmann, rbb Kulturradio)

"Eines der wenigen Bücher, die ich innerhalb von 24 Stunden durch gelesen habe - eine große Zuneigung in der Sprache". (BR Lesezeichen)

»Monique Schwitter seziert die vielen Spielarten weiblicher Liebe - stets durchtränkt von tonangebender Tiefgründigkeit, sanfter Schrägheit und angetrieben vom beobachtenden Blick auf das Wesen der Liebe.« (Julia Schafferhofer, Kleine Zeitung)

»Eins im Andern ist ein rundum gelungener Roman, ein ziemlich sicherer Anwärter auf Literatur- und Buchpreise.« (Irene Widmer, Luzerner Zeitung)

»Eins im Andern kommt so leicht und unterhaltsam daher und geht doch so beeindruckend tief. Ein gegenwärtiger Liebesroman im besten Sinn.« (Zita Bereuter, fm4)

»Sehr lebendig und dicht sind die Geschichten rund um die einzelnen Männer (...) Konstruktion und die lebendige Erzählkraft Schwitters machen Eins im Andern zu einer einnehmenden Lektüre.« (Carola Ebeling, Missy Magazine)

»Ein unkonventioneller Liebesroman, in dem es kaum Sexszenen und gar keine Schlüpfrigkeiten gibt, der aber dennoch ganz, ganz nahe an seine Protagonisten rückt. Es sind wilde und intensive, kurze und lange, doch nie vorhersehbare Beziehungen, von denen hier erzählt wird.« (Wolfgang Huber-Lang, APA)

»Das Spiel mit den Realitätsebenen und dem Roman im Roman
ist gewitzt, klug komponiert, wirkt dabei aber dankenswert unbemüht und ist locker lesbar.« (Maike Schiller, Hamburger Abendblatt)

»Ein Reigen von packender Intensität.« (Christoph Hartner, Kronenzeitung)

»Monique Schwitter gelingt es meisterhaft szenisch zu erzählen.« (Vanessa Loewel, Inforadio)

"Souverän" (Roland Mischke, Rhein-Neckar-Zeitung)

"Monique Schwitter zieht alle Register ihrer Erzählkunst. Sie versteht es, ihre Figuren und Motive raffiniert zu variieren und zu wiederholen, miteinander zu verknüpfen. Sie schweift ab, legt assoziative Spuren und verhehlt bei aller Ironie nie den untergründigen Ernst. So entstehen ganz ungekünstelt, doch kunstvoll Konstellationen von berührender Dringlichkeit." (Beat Mazenauer, Viceversa)

"Mit erfrischender Leichtigkeit, mit Witz und schräger Komik und begleitet Monique Schwitter ihre Protagonistin bei der Liebesrecherche und gemeinsam versuchen die beiden beim Nachdenken über die Liebe auch eine Zeitdiagnose." (Kristina Pfoser, Ö1 Morgenjournal)

"In einer raffinierten recherche amoureuse fragt sich Monique Schwitter
in ihrem neuen Roman "Eins im Andern", wohin die Liebe geht, wenn sie
geht." (Edith Schlocker, Tiroler Tageszeitung)

"Kurzweilig ist die Lektüre des Romans, der, im Ton mitunter leicht melancholisch, nicht zuletzt auch den "Werde-Gang" zum Erwachsensein beinhaltet." (Daniel Rüffer, Stadtblatt Osnabrück)

"Monique Schwitter hat mit 'Eins im Andern' einen klugen und poetischen Roman über die Liebe vorgelegt, der seinen Platz auf der Longlist durchaus verdient." (mehrzeilenspruenge)

"Mit großer Leichtigkeit entwirft Monique Schwitter ein klares Plädoyer für das Leben." (Maria Renhardt, Die Furche)

"Ein rundum gelungener Roman" (St. Galler Tagblatt)

"Ein schillerndes Kaleidoskop der Liebe, dieser so eigenwillig-grandiose
Roman" (Jenny Hoch, ZEIT Hamburg)

"Ein gerissenes, hintersinniges Buch" (SonntagsBlick)

»Leichtfüßig, amüsant und gleichzeitig fast unauffällig tiefsinnig geschrieben. « (Gerhard Zeillinger, Die Presse)

»Sehr kunstvoll gemacht - ein Surfen zwischen den Zeiten, zwischen Erinnern und Wieder-da-sein, ganz ohne Brüche, sehr natürlich, fast organisch.« (Esther Schneider, SRF, 52 Beste Bücher)

»Schwitters «Eins im Andern», dieses muntere, gut gebaute, flott erzählte Liebespanorama ... Gewinnen wird diesmal wenn man sich raus auf die Äste wagen will: Monique Schwitter.« (Martin Ebel, Tages-Anzeiger, Kommentar zur Shortlist des Schweizer Buchpreises)

»Witzig, selbstbewußt und fantasievoll« (Sonntagszeitung, Schweiz)

»Monique Schwitter versteht es, Szenen, Stimmungen, Typen plastisch zu modellieren, Atmosphären zu erzeugen. Und sie hat ein feines Gespür für das Innenleben ihrer Figuren.« (Nina Apin, taz)

»Schwitter ist die Kunst gelungen, der Liebe angenehm unaufgeregt und doch intensiv nachzuspüren in all ihrer Alltäglichkeit, ihren Abgründen, ihren Chancen und magischen Kräften. « (Annett Stein, dpa)

"Heutzutage ist es ein wahrhaft mutiges, weil riskantes Unterfangen, wenn eine Autorin es wagt, einen authentischen Roman über die Liebe zu schreiben." (Raphaela Braun, literaturkritik.de)

"Die Schweizer Autorin forscht in ihrem klug-humorvollen Buch nach dem Wesen des ganz großen Gefühls - und inszeniert die Verwandlungskraft der Liebe." (Nicole Strecker, WDR3, Mosaik)

"Die metafiktionale Selbstbespiegelung macht Spaß, weil Monique Schwitter spürbar Freude daran hat, autobiografischen Realismus zu simulieren, nur um ihn gleich zu widerrufen." (Tabea Soergel, FALTER Bücherherbst)

"Was ist das Leben, was ist die Liebe und der Tod? Monique Schwitter schickt ihre Heldin auf die Reise zu den Kernfragen des Lebens." (Johannes Schöer, Domradio)

"Monique Schwitter genügte die Konstellation "Frau Mann", um einen herausragenden Roman zu schreiben. In ihrem Buch "Eins im Andern" prallen die großen Fragen auf die kleinen Dinge." (Anna Kardos, EMMA)

"Das ist ein Roman über die Liebe, der sich auch für Liebesromanverächter eignet. (...) Schwitter versteht es, das Gefälle mit kühl glühender Virtuosität einzusetzen, um das Kleine neben dem Großen wirken zu lassen." (Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau)

"Man spürt, dass Schwitter aus der Theaterwelt stammt sie beherrscht das Spiel von Spannung, Aufbau und Inszenierung. " (Lisa Gnirss, SRF)

"In diesem Buch stecken mindestens zwei spannende Romane" (Eva Pfister, WOZ)




© Matthias Oertel
Die Autorin

Monique Schwitter, 1972 in Zürich geboren, lebt seit 2005 in Hamburg. Sie hat in Salzburg Schauspiel und Regie studiert und war unter anderem an den Schauspielhäusern in Zürich, Frankfurt, Graz und Hamburg engagiert.
2004 erhielt sie das Hermann-Lenz-Stipendium. Für ihren Debütband "Wenn's schneit beim Krokodil", 2005, erhielt sie 2006 den Robert-Walser-Preis und den Förderpreis der Schweizer Schillerstiftung. Ihr Roman "Ohren haben keine Lider" und ihr Theaterstück "Himmels-W" erschienen 2008, der zweite Band mit Erzählungen, "Goldfischgedächtnis", 2011. Seit 2012 ist sie Mitglied der Hamburger Freien Akademie der Künste. 2013 erhielt sie für ihr Werk den manuskripte-Preis.

Autorenfoto
© Matthias Oertel
 


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