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Jung Young Moon
Vaseline-Buddha


Roman
2015

Aus dem Koreanischen von Jan Dirks

ISBN: 9783854209614
23.- €

gebunden, 21 x 13 cm
280 Seiten





Auf seinen eher unfreiwilligen Reisen in reale und bloß vorgestellte Gegenden trifft der unter Schlaflosigkeit und Schwindelanfällen leidende Erzähler auf Menschen, Tiere, Pflanzen und Objekte, denen er nach Lust und Laune mit argloser Neugier, kindlicher Verspieltheit, aberwitziger Spitzfindigkeit oder auch völligem Desinteresse begegnet. Da wird etwa ein Goldfisch namens Kierkegaard auf einem Friedhof bestattet, da wird der Erzähler in Versailles von einem wildgewordenen Schwan attackiert oder mit einem masturbierenden Affen konfrontiert, und in Paris verbringt er eine Nacht mit mehreren Ratten in seinem Hotelzimmer.

Voller Überraschungen und unerwarteter (oder doch folgerichtiger?) Wendungen, sprachlich zugleich einfach und mit äußerster Akribie geht Jung den Verästelungen seiner Gedanken und Assoziationen nach. Wir treffen hier auf einen Weltbürger, dessen »Abenteuer« in New York und Berlin, in der französischen Provinz und in Amsterdam spielen und dessen Wurzeln
doch in Ostasien liegen.

Der Roman ist nicht unbedingt autobiografisch zu lesen (»da gibt es ein leichtes Ächzen zwischen der Person, die ich als Ich-Erzähler aufgestellt habe, und mir selbst«) aber vielleicht ein höchst zeitgemäßer Versuch, sich über die Bedeutungslosigkeit der Bewusstseinsinhalte klar zu werden und den Geist meditativ und durch eine Sturzfluss von Geschichten zu leeren …

Eine tragikomische Odyssee durch das Assoziationsgestrüpp der menschlichen Psyche bis zur Bewusstseinsebene der Zen-Meditation

Pressestimmen

"Man gerät in eine Art Gelassenheit, wen man sich auf das Buch einlässt. Ich finde, dass Exzentriker wie er in der Literatur gebraucht werden - den Leser zu fordern, ist sehr fruchtbar." Achim Stanislawski, SWR 2

"Weise und witzig-ironische Betrachtungen ... Am Ende des Buches muss man aufpassen, dass man sich ob der Kuriositäten und Absurditäten nicht schlichtweg tot lacht." Friedemann Kluge, Neues Deutschland




© Jan Dirks
Jung Young Moon, Jahrgang 1965, studierte Psychologie und veröffentlichte seinen ersten Roman 1996; seither folgten zahlreiche Romane, Kurzromane und Erzählungen. Jung galt lange als exzentrischer und sprachlich schwieriger Außenseiter der koreanischen Literatur, bis er 2012 mit drei der bedeutendsten Literaturpreise Südkoreas ausgezeichnet wurde.
Vaselin-Buddha (2010) ist nach Mondestrunken (Edition Delta, 2011) sein zweites ins Deutsche übersetztes Werk.

Autorenfoto
© Jan Dirks
 


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