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Bernhard Strobel
Ein dünner Faden


Erzählungen
2015

ISBN: 9783854209607
19.- €
gebunden, 21 x 13 cm
152 Seiten





»Menschliche Katastrophen als Stillleben«, so wurden Bernhard Strobels Erzählungen vonKritikern beschrieben. Die Menschen auch in seinen neuen Geschichten sind entsetzlich genervt voneinander, und diese Gereiztheit steht jeweils knapp vor einer beängstigenden Entladung. Die lethargischen, schweigsamen Helden dieser Texte leben fast ausschließlich in ihren kleinen Häuschen, weder in der Stadt, noch auf dem Land, sondern in der
Region dazwischen. Dort gibt es den kleinen oder größeren Garten, es gibt die obligatorische Garage, es gibt Nachbarn und es gibt Kinder. Und das Ergebnis ist das schiere Gegenteil von Idylle: Vorwürfe, Aggressionen, Misstrauen, viel Unausgesprochenes und Geheimnisse, die Strobel, der »Meister des Weglassens«, seinen Personen ohnehin belassen würde, da er ihnen so wenig nahetritt, wie diese Personen Distanz zueinander halten.

Schnörkellose Schilderungen des mühsam unterdrückten Alptraums im Häuschen im Grünen.

Pressestimmen

"Getrimmte Hecken, gepflegte Gemüsegärten, blitzblanke Swimmingpools ... Geschichten aus dem Land des real existierenden Eigenheim-Albtraums ... Mit lustvoll boshafter Empathie zeigt der Erzähler, wie sich gerade dadurch im Bereich der Demütigungen und Drohgebärden ungeahnte Möglichkeiten auftun." Georg Renöckl, NZZ

»Minimalismus, der Großes schafft.« Ulrich Rüdenauer, Falter

»Man wagt angesichts von so viel Originalität die Metapher vom Sog dieses Erzählens kaum zu verwenden - doch sie trifft einfach zu. Strobels Erzählungen bohren tief hinunter in die Abgründe des menschlichen Daseins.« Beate Tröger, FAZ

»Die Radikalität, mit der Bernhard Strobel Durchschnittsmenschen, Minderleister, "Low Performer" in den Mittelpunkt seiner Beschreibungskunst rückt, macht den 32-jährigen Österreicher zu einem Solitär in der deutschsprachigen Literatur von heute.« Günter Kaindsltorfer, WDR5

"Das ist das Faszinierende an diesen minimalistischen Texten: Sie sind bestechend einfach, deuten hochexplosive Psychodramen an, ohne dass etwas oder jemand wirklich in die Luft geht."Ulrich Rüdenauer, Badische Zeitung

"Die meist männlichen Erzählstimmen zeichnen wie Seismografen jede zwischenmenschliche Bewegung, die gegenseitigen ständigen Belauerungen, alle Absurditäten in den Beziehungsalltagen auf." Linda Stift, Die Presse

»Entscheidendes lässt Strobel aus. Das macht er immer. Das macht er großartig. In den Leerstellen und Zwischenräumen wachsen erst die "richtigen" Geschichten. Meist sind sie scheußlich.« Peter Pisa. Kurier

»Hier wächst eine stille Opposition zum erzählerischen Mainstream heran, die bald schon mehr Zulauf bekommen könnte.« Sebastian Fasthuber, Falter

»Strobel brilliert als Erzähler mit Andeutungen und Auslassungen, statt mit Redseligkeit. Ein äußerst dichtes Leseerlebnis mit tiefschwarzem Humor.« Christoph Hartner, Kronenzeitung




© Lukas Dostal
Bernhard Strobel, geboren 1982 in Wien, lebt in Neusiedl am See.
Autor und Übersetzer aus dem Norwegischen. Studium der Germanistik
und Skandinavistik an der Universtität Wien.
Veröffentlichungen: Sackgasse, Erzählungen (Droschl 2007), Nichts, nichts, Erzählungen (Droschl 2010); ebenfalls bei Droschl erschienen seine Übersetzungen von Tor Ulven. Diverse Preise und Auszeichnungen, u.a. Literaturpreis des Landes Burgenland 2003, Förderpreis der Stadt Wien 2014.

Autorenfoto
© Isolde Ohlbaum
 


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