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Iris Hanika
Wie der Müll geordnet wird


Roman
2015

ISBN: 9783854209621
20.- €
gebunden, 21 x 13 cm
304 Seiten Seiten


ORF Bestenliste März 2015 Platz 1


Stop making sense: Antonius versucht der allgemeinen Sinnlosigkeit Herr zu werden, indem er selbst nur noch sinnlose Dinge tut. Darum räumt er Mülltonnen auf. Als er jedoch keine Antwort auf die Frage findet, ob Mülltonnenkontrolle nicht vielleicht doch eine sinnvolle Tätigkeit sei, hört er sofort wieder auf damit.
Renate hingegen möchte gerne verschwinden, weil sie ihr Leben so langweilig findet. Dabei ist gerade ihres recht angenehm. Doch bereitet es ihr keine Freude.

Das ist die Gegenwart, ein heilloses Durcheinander. Die Vergangenheit war nicht besser, im Rückblick jedoch scheint sie wohlgeordnet, auch spielte Antonius in ihr nur eine Nebenrolle. Andere waren aktiver: sie kämpften um ihren Platz auf der Welt oder im Unternehmen; sie verfolgten ein verschwundenes Buch, das wieder aufgetaucht schien; sie waren verliebt oder gerade nicht; Eltern waren ermordet worden, Weltreiche gingen unter. Es war ziemlich viel los damals. Wo ist das alles hin? Und nun ist die Vergangenheit schon größer, als die Zukunft sein wird.

Wie der Müll geordnet wird spielt im kapitalistischen Heute und an der Bruchstelle der Zeiten und Systeme (Berlin 1990), und wie in seinem Vorgänger Treffen sich zwei werden wir in Bann gezogen von dem heiteren und oft auch weniger heiteren Reigen der Beziehungen und Paarungen, die Iris Hanika klug und humorvoll in Szene setzt.

Ein Roman über die Mitte des Lebens, wenn sich alles noch einmal neu ordnet.

Pressestimmen

"Ein ungewöhnlicher und ungewöhnlich witziger Roman - Iris Hanika erzählt mit grosser Lust am virtuosen Sprach- und Formspiel von den Gefährdungen durch Sinnfragen. Einmal mehr ist in Iris Hanika eine sehr anregende Beobachterin und Erzählerin zu entdecken." Martin Zingg, NZZ

»Endlich! Ein Wenderoman aus West-Berliner Sicht! Iris Hanikas soeben erschienenes Buch ist eine lustige, böse und funkelnde Sprachsymphonie.« Berliner Zeitung

»Hanika ist eine der wenigen Autorinnen, die deutsche Mentalität scharfsinnig analysiert ... Das ist ganz große Literatur.« Inken Steen, Radio Bremen

"Der Roman liest sich leicht und bedarf doch höchster Konzentration" Jürg Scheuzger, NZZamS

»In ihrem neuen Roman wendet sich Iris Hanika dem Sinn, der Sinnlosigkeit und der Mitte des Lebens zu, gestern, heute und morgen in Berlin - wie immer mit scharfsinnigem Witz und großer Freude an der Sprache.« Franz Schuh, WDR5

»Die Stärke des Romans liegt, das darf man schon sagen, in den ganz großen Themen: Sinn und Sinnlosigkeit, Verlust und Trauer.« Jana Volkmann, Der Freitag

"Iris Hanikas neuer, den Toten gewidmeter Roman ist ein quicklebendiges Buch der Gegenwart und Vergangenheit Berlins, das mit sublimen Witz auf die Literaturgeschichte anspielt und gleichzeitig darauf beharrt, die Welt von heute in Worte zu fassen." Denis Scheck, Lesung Deutschlandfunk

»Mit klugem, humorvollem Blick folgt Hanika ihren Figuren in Zeiten totaler Orientierungslosigkeit.« Christoph Hartner, Kronenzeitung

"Gewohnt scharfsinnig und mit großer Fabulierkunst schreibt Hanika über Sinn und Sinnlosigkeit des Lebens, über Sehnsüchte, Resignation und Aufbruch." Jury ORF-Bestenliste

"Die in Berlin lebende Schriftstellerin hat über diese Schweinerei, dass die Vergangenheit so groß und die Zukunft so klein geworden ist, etwas Gescheites, Lustiges, Originelles, Sprachverliebtes ... etwas Wunderbares geschrieben" Peter Pisa, Kurier

"Das Durcheinander der Gegenwart und die Sinnlosigkeit des Lebens, die der Protagonist im Roman verspürt, werden versinnbildlicht, indem er selbst nur mehr sinnlose Dinge tut." Imogena Doderer, ORF-Fernsehen

"Tatsächlich kann man dank Hanikas scharfsinnigem Witz und ihrer komplexen Erzählstrategie am Ende getrost noch mal von vorn anfangen und wieder Neues entdecken. So ist ihr Roman ein gelungenes Buch über ein nicht ganz so gelungenes Leben." Anke Küpper, Publik-Forum

"In ihrem neuen Roman umkreist die Autorin Iris Hanika erneut die elementaren Fragen des Daseins und bedient sich dazu außergewöhnlicher gestalterischer Mittel. Die in Berlin lebende Autorin hat diesmal zwei grundverschiedene kurze Romane miteinander verklammert - erst zusammen werden sie zu einem Ganzen." (Cornelia Staudacher, Deutschlandfunk Büchermarkt)

"Der komische Reiz der Lektüre liegt in den Details: Antonius verfaßt etwa Listen, so die »Liste vorbildlich sinnloser Tätigkeiten«, die »Liste unangenehmer Stimmen« (Maria Callas!) oder die Liste »Schwachsinn des Tages«." (Titanic)




© Ele Krekeler
Iris Hanika, geboren 1962 in Würzburg, lebt seit 1979 in Berlin.

Veröffentlichungen: Katharina oder Die Existenzverpflichtung (Erzählung, 1992), Das Loch im Brot (Chronik, 2003), Musik für Flughäfen (Kurze Texte, 2005), Die Wette auf das Unbewußte oder Was Sie schon immer über Psychoanalyse wissen wollten (mit Edith Seifert, 2006), Berlin im Licht. 24 Stunden Webcam (Hg. mit Stefanie Flamm), Treffen sich zwei (Roman, 2008), mit dem sie auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises kam sowie Das Eigentliche (Roman, 2010) und Tanzen auf Beton (2012).
2006 erhielt Iris Hanika den Hans Fallada-Preis, 2010 den European Union Prize for Literature und 2011 den Preis der LiteraTourNord.

Autorenfoto
© Ele Krekeler
 


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