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Lydia Davis
Kanns nicht und wills nicht


Stories

2014
Aus dem Amerikanischen von Klaus Hoffer
ISBN: 9783854209553
23.- €, gebunden, 304 Seiten

HOTLIST 2014
Platz 1 der ORF Bestenliste November 2014
Platz 1 der ORF Bestenliste Dezember 2014
Platz 1 der ORF Bestenliste Januar 2015





Das Buch

Ihre Erzählungen sind manchmal buchstäbliche Einzeiler; oder es sind lange geduldige Beobachtungen von Kühen im Laufe eines Winters vom Küchenfenster eines Landhauses aus. Ihre Stories können aber auch Träume sein, Beschwerdebriefe (an Tiefkühlerbsen-Produzenten, an Verfasser von Buchhändler-Werbebroschüren) oder es sind Geschichten, die aus den Briefen Flauberts kondensiert wurden.
In allen Fällen schreibt Lydia Davis mit großer Präzision, Witz und Intelligenz - und einem geschärften Blick für die Unerfreulichkeiten des alltäglichen Lebens. Da sie nichts als gegeben nimmt, überschreitet sie ständig die Grenzen der literarischen Konventionen, der Genres und Gepflogenheiten. Das macht ihr Werk zur Fundgrube für überraschende Entdeckungen. Sie scheut weder das intellektuelle Vergnügen noch die Nähe der Intimität. Lydia Davis zu lesen erweitert nicht nur den Horizont, es weist uns auch auf unerwartete Freuden in unser aller rätselhaftem Alltag hin.

Pressestimmen zu "Can´t and Won´t"

»Einer der originellsten Köpfe der amerikanischen Literatur heute.« (The New Yorker)

»Sie ist eine Meisterin der Komposition. Sie mischt lange und kurze Stücke mit einer berauschenden Wirkung, wie ein Koch, der eine Speisenabfolge von grenzenloser Geschmacksvielfalt verabreicht.« (The New York Times)

»Mit der Intensität und Klarheit ihrer Aufmerksamkeit verwandelt Lydia Davis triviale Probleme und transformiert sie zu fundamentalen Macken in der Ordnung der Welt.« (Times Literary Supplement)

»Einige Schriftsteller besitzen die unheimliche Fähigkeit, deine Erfahrungen zu kippen. Lies genug Lydia Davis und ihre Stories beginnen dir zu widerfahren.«
(The New York Times Book Review)


Pressestimmen zur deutschen Ausgabe "Kanns nicht und wills nicht"

"Unverwechselbar die Kreuzung eines schlank-lakonischen Sprachduktus mit fein verschlungenen Gefühlserkundungen und Gedankengängen" (Angela Schader, NZZ)

»Jetzt kennen die Gigantin auch die Nicht-Eingeweihten. Sie schwärmen von Lydia Davis' Geschichten, die im alltäglichen Sinn oft gar keine sind.« (Sacha Verna, Tagesspiegel)

"Ein hervorragender Band (...) ihre Kunstfertigkeit liegt im nüchternen Ausdruck, in der glasklaren Selbstbeobachtung, die nicht selten etwas Komisches hat."(Fatma Aydemir, taz)

»Die Amerikanerin Lydia Davis beobachtet den Alltag meisterhaft.« (Lennart Laberenz, Der Freitag)

"Davis' Makellosigkeit zu bemäkeln wäre angesichts der anstrengungslosen Eleganz ihrer Texte bloß angestrengt herbeigeredeter Quatsch." (Hans-Jost Weyandt, SPIEGEL ONLINE)

"Mutmaßungen über die Sorgen einer Kuh, die Farbe von Tiefkühlerbsen oder alter Fisch - Lydia Davis ist eine Meisterin der alltäglichen Beobachtungen. (...) Hier wird gesagt, was gesagt werden muss, und zwar so, wie es gesagt werden muss." (Sacha Verna, Buch der Woche, Deutschlandfunk)

"Wer kann, sollte es unbedingt lesen!" (Marcela Drumm, WDR)

"Es geht Davis (...) um eine Systematik, die zwischen wissenschaftlicher Genauigkeit und einer furchtlosen Neugierde changiert, die keine Angst davor hat, als "naiv" abgetan zu werden." (Klaus Nüchtern, Literarische Welt)

"Ein Buch gegen alle Erwartungen, gegen jeden Konsens über das Planmäßige, somit Einförmige von Geschriebenem. Fast könnte man sich verlieren an diese Davis-Kleinodien."(Alexander Widner, Die Presse)

»Wer erfahren will, was Sprache ermöglicht, muss Lydia Davis lesen.« (Thomas Hummitzsch, intellectures)

»Lydia Davis' Repertoire an Alltagsbeobachtungen, in denen sich das Fremde einnistet, scheinen unerschöpflich. Nicht selten wirft sie dabei einen kritischen Blick auf die Gesellschaft.« (Elke Biesel, Kölner Stadt-Anzeiger)

»Man muss sich den Leser von Short Stories als glücklichen Menschen vorstellen. Zumindest für den Augenblick, in dem er Texte von Davis in der Übersetzung von Hoffer liest.« (Jan Kuhlbrodt, fixpoetry)

Lydia Davis »erwischt uns, wo wir verwundbar sind als etwas neurotische, oft mit all den Informationen und Selbstbeobachtungen allein gelassene BewohnerInnen grundsätzlich absurder Welten.« (Lennart Laberenz, WOZ)

"Erstaunlich, wie viel Komik sie den täglichen Dingen des Lebens entlocken kann. Ihre Sammlung an «lokalen Nachrufen» liest sich wie ein Witzbuch, die Suche einer Frau nach der Bahnhof-Gepa&776;ckaufbewahrung ist literarischer Slapstick. Selten hat man über den Alltag so gelacht." (Berner Zeitung)

"In ihren "Stories" erweist sich Lydia Davis einmal mehr als Meisterin nachhaltiger und saukomischer Verstörung. Es gibt eigentlich keine Anlässe, die zu banal wären, als dass Lydia Davis daraus nicht Literatur machen würde"(Klaus Nüchtern, Der Falter)

"Sie kanns!" (Werner Krause, Kleine Zeitung)

"Davis schafft es mit nur einem Satz, die Wahrnehmung ihrer Leser aus dem Gleichgewicht zu bringen und mit unerwarteten Wendungen und skurrilen Brüchen für intellektuelle Wow-Momente zu sorgen." (Christoph Hartner, Kronen Zeitung)

"Man wird von Erkenntnissen und Pointen gepackt, die von intellektueller Feinheit, aber auch großer Lebensfreude nur so sprühen." (Markus Jäger, ekz)

"Dieses Buch ist großartig, bitte interessieren Sie sich dafür!" (Tilman Winterling, 54books)

"Diese Stories liefern immer wieder Überraschungsmomente, vor allem durch ungewöhnliche Sujets und Anlässe, frappierende Blickwinkel und rätselhafte Auffälligkeiten bei scheinbar völlig normalen Menschen." (Helmut Haberkamm, Nürnberger Nachrichten)

"Lydia Davis öffnet Räume. Bei vielen kleinen Geschichten gehen ganz viele Türen auf und de Leser selbst füllt diese Türen mit seiner eigenen Imagination. Das hat einen großen Zauber, weil man plötzlich wieder anfängt, die eigene Phantasie spielen zu lassen." (Nicola Steiner, SRF Literaturclub)

Die Variationsbreite ihrer Themen ist groß: So handelt einer der längsten Texte in Lydia Davis' ju&
776;ngsten Buch "Kanns nicht und wills nicht" beispielsweise von Ku&776;hen. Ihr sei es bei der Geschichte aber weniger um die Ku&776;he gegangen, sondern darum, wie wir die Dinge sehen. (Dradio Lesart, Lydia Davis im Gespräch mit Joachim Scholl)

"Lydia Davis besitzt das große Talent, Gedanken, die wir uns alle schon einmal gemacht haben, so zu formen und zu verdichten, dass wir unser eigenes Leben, unsere eigenen Beobachtungen darin gespiegelt sehen." (Armgard Seegers, Hamburger Abendblatt)

"Humorvoll, philosophisch, konzentriert und in der Form bestechend" (Elke Biesel, Kölner Stadtanzeiger)

"eine Autorin mit Witz, Intelligenz und Sprachmächtigkeit" (Manuela Reichart, rbb)

"Kürzer geht's nicht: Die silbenfein gemeißelten, das ganze Leben umfassenden Geschichten der großen amerikanischen Schriftstellerin Lydia Davis." (Sabine Vogel, Frankfurter Rundschau)

"Als Meisterin der kurzen Prosa bekam sie 2013 den Man Booker International Preis verliehen. Die US-amerikanische Schriftstellerin über Demut, Arroganz und Imperfektion, die ihr Mut macht" (Josef Bichler, Der Standard)

"Man sieht Kühe plötzlich mit anderen Augen. Steht anders in fremden Städten herum. Große Literatur, die das erreichen kann." (Susann Rehlein, Das Magazin)

"Für einen Kopf, der Ferien macht, eine traumhafte Beschäftigung. Wer sich Davis' Texten überlässt, fängt irgendwann an, in den eigenen Erfahrungen das Unverwechselbare zu entdecken." (Claudia Voigt, Spiegel Online)




©Theo Cote
Die Autorin

Lydia Davis wurde 1947 in Northampton, Massachusetts, geboren, wuchs dort und in New York (und vorübergehend auch in Graz) auf, lebte längere Zeit in Irland und Frankreich und heute wieder in New York.

In ihrer Zeit in Paris begann sie zu übersetzen, zuerst für den Film und für Kunst, danach literarische Texte, u. a. von Blanchot, Butor, Jouve und Leiris; 2013 erschien ihre preisgekrönte Neuübersetzung des ersten Bandes von Prousts Recherche "Swann´s Way"

Ihre Erzählungen und Stories liegen gesammelt vor in den Bänden Break it Down (1986), Almost No Memory (1997, Fast keine Erinnerung, Droschl 2008), Samuel Johnson is Indignant (2002) und Varieties of Disturbance (2007, Formen der Verstörung, Droschl 2011) - sowie in den Collected Stories (2009). 1995 erschien ihr Roman The End of the Story (Das Ende der Geschichte, Droschl, 2009).

Lydia Davis wurde vorgeschlagen für den National Book Award 2007 und ausgezeichnet mit dem Man Booker International Prize 2013 und mit dem Award of Merit Medal der American Academy of Arts and Letters 2013.

Autorenfoto
Theo Cote
 


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