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Doris Byer
Mali


Eine Spurensuche

2014
Mit Fotos von Abdoulaye Sima und Archivaufnahmen
ISBN: 9783854209560
26.- €
gebunden, 23 x 15 cm
400 Seiten




Das Buch


Im Süden Marokkos am Rand der Wüste begegnet die Autorin einem jungen schwarzen Franzosen mit Dreadlocks, der eigentlich ins Land seiner Herkunftsfamilie, nach Mali, unterwegs ist. Die gemeinsame Rückreise von Marokko nach Frankreich ist der Beginn eines aufregenden und ungewissen neuen Vorhabens für beide: die Suche nach den afrikanischen Wurzeln dieser seit fast einem Jahrhundert mit Europa aufs engste verbundenen Familie Sima.

Doris Byers Buch ist vieles in einem: eine Familiengeschichte, eine Geschichte des westlichen Sudan von der mythischen Vorzeit bis heute, ein Abriss der Kolonialgeschichte Westafrikas aber auch ein erstaunlicher Einblick in den Alltag eines erst seit 50 Jahren dekolonisierten Landes, krisengeschüttelt und doch funktionierend; und nicht zuletzt ist Mali der Bericht von einer Reise vom Niger bis zur Mündung des Senegal in den Atlantik. Der Blick der Autorin hat nichts mit den diversen Anliegen des touristischen Blicks zu tun, Doris Byer fragt auf ihrer Reise nach der unaufhebbaren Verflechtung von Afrika und Europa.

Ein überraschendes und bei aller politischen Schärfe nie verallgemeinerndes Buch, in dem sich die Geschichte dies- und jenseits von Sahara und Mittelmeer in den Lebensläufen einer Familie aus Mali widerspiegelt.

Pressestimmen

"Wer trägt die Verantwortung für den sogenannten Ansturm von Flüchtlingen aus Afrika? Die Ethnologin Doris Byer ist nach Mali gereist: unbedingt lesen!" (Sabine Scholl, Die Presse)

"Ein exzellenter, vielseitiger literarisch-anthropologischer Reise- und Erfahrungsbericht, der sich aus vielen Elementen zusammensetzt, ein famoses, facettenreiches Buch." (Julia Kospach, Der Falter)



Die Autorin

Doris Byer, in Wien geboren, lehrt am Institut für Geschichte der Universität Wien Historische Anthropologie und Wissenschaftstheorie. Stationen in ihrem Leben und Arbeiten sind Jamaika, Marokko, die Salomon-Inseln, Marseille und immer wieder Wien.

In zahlreichen Publikationen thematisierte sie ›rassenkundliche‹ und anthropologische Diskurse des 19. und 20. Jahrhunderts, Kolonialismus und Postkolonialismus, sowie den Zusammenhang von individuellem Lebensentwurf, kultureller Repräsentation und politischer Geschichte

 


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