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Ilma Rakusa
Einsamkeit mit rollendem "r"


Erzählungen
Erstausgabe 2014
ISBN 978-3-85420-953-9
€ 18.
ca. 160 Seiten, 21x13 cm, gebunden





Das Buch

Da ist die aus Russland nach Berlin gekommene Marja, eine passionierte Köchin, die in der Fremde erst von den Gräueln der sowjetischen Geschichte der Dreißiger Jahre erfährt; da ist Katica aus der ungarischen Steppe, die mit Dóra zusammen irgendwo im Westen auf der Straße Geige spielt und dann doch wieder heimkehrt nach Budapest; Lou, die sich schuldig fühlt am Tod ihrer Schwester und nie mehr ganz heil wird in der Seele; da sind die ersten Küsse mit dem geheimnisvollen 15jährigen Maurice, einem Fremden im Ort.
Fremd sind sie alle, und »Alleinchen« ist hier ein zärtlicher Kosename.

Im Zentrum der vierzehn Erzählungen stehen Begegnungen mit Menschen und Orten, vorübergehende Aufhebungen der Einsamkeit, in Zürich und Graz, am Mont Ventoux und im slowenischen Karst. Es sind Menschen mit sehr gegenwärtigen Biografien, freiwillig und unfreiwillig Reisende, in vielerlei Hinsicht Entwurzelte, Suchende mit rätselhaften, oft dramatischen Schicksalen, denen sich Ilma Rakusa mit großer Diskretion nähert. Ihre Sätze sind knapp, ohne zu stenographieren, genau und doch lyrisch verspielt und phantasievoll, sie lassen den Geschehnissen und den Orten ihr unaussprechbares Geheimnis und machen diese Menschen und ihre Orte daher nur umso anziehender.


Pressestimmen

»Ilma Rakusas Erzählungen zeigen eine grenzenlose Empathie, mitzugehen mit den Mühen der allzu oft geschundenen Menschen.« (Bernadette Conrad, St. Galler Tagblatt)

»Ilma Rakusa beeindruckt in ihrem Geschichtenband mit präzisen Milieustudien ... und zeigt sich auch von ihrer verschmitzt-ironischen Seite.« (Sandra Leis, NZZ am Sonntag)

»Ilma Rakusa variiert in 14 Vignetten das Flüchtige moderner Beziehungen schlechthin. Die eigentliche Sensation indes ist, dass das Flüchtige in Rakusas Erzählstil einsickert, dass sich Inhalt in Form auflöst, die Texte beginnen zu schweben « (Christine Richard, Basler Zeitung)

"Die Lektüre dieser Menschen- und Orteporträts ist eine Reise mit allen Sinnen. Besonders die Orte, ob Stadt oder Land, macht Rakusa mit Auge und Ohr, Nase und Mund intensiv erfahrbar. Aber es bleibt ein Rest von Magie: wenn in der Begegnung zweier Menschen die Welt zu leuchten beginnt." (Martina Läubli, NZZ)

»Ein neuer schmaler Band vor, in dem aber viel Leben drinsteckt.« (Jürgen Scharf, Südkurier)

»Auf den Punkt gebracht ... und von jener Poesie, die Kindern zu eigen ist, wenn sie noch ganz Wahrnehmung und Phantasie sind, wenn sie beginnen, ihr Staunen über die Welt in Worte zu fassen.« (Ingrid Mylo, hr2)

»Mit viel Einfühlungsvermögen und mit grosser Zärtlichkeit erzählt Rakusa von ihren Rastlosen, Heimatsuchenden, Verlorenen, die oft in der Vergangenheit gefangen sind.« (Babina Cathomen, Kulturtipp)

"So wie den Menschen tritt Ilma Rakusa in ihren Ortsbeschreibungen der Landschaft gegenüber: Sanft und bildreich beschreibend. Man atmet den Thymianduft der Provence, die Föhren in Slowenien, folgt der Autorin versonnen in verborgene Ecken von Zürich." (Stefan May, Deutschlandradio)

"Der Mensch, ein Punkt in der Landschaft: So fängt die erste Erzählung an, so endet die letzte. Auf den Punkt gebracht sind auch die Bilder, Gedanken, Empfindungen." (Ingrid Mylo, Badische Zeitung)

"Ein stilles schönes Buch: eine Biografie der Begegnungen" (Martha Schmidt, Apothekenkurier)




© Giorgio von Arb
Die Autorin

Ilma Rakusa, 1946 in der Slowakei geboren, seit 1951 in Zürich. Schriftstellerin, Literaturkritikerin, Übersetzerin (Tschechow, Zwetajewa, Duras, Kiš, Kertész, Nádas). Sie erhielt unter anderem den Petrarca-Übersetzerpreis, den Adelbert-von-Chamisso-Preis und für Mehr Meer
den Schweizer Buchpreis.
Von ihren zahlreichen Werken erschienen bei Droschl ihre Poetikvorlesungen Farbband und Randfigur (1994), der Essay Langsamer! Gegen Atemlosigkeit, Akzeleration und andere
Zumutungen
(2005), die Autobiografischen "Erinnerungspassagen" Mehr Meer (2009) und
das Berlin-Journal Aufgerissene Blicke (2013).

Autorenfoto
© Giorgio von Arb
 


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